Meldungen

Vorschlag für Themenheft Dix-Huitième Siècle 55 (2023)

*Dix-Huitième Siècle* est une revue pluridisciplinaire francophone qui a pour mission de publier toute étude portant sur le 18e siècle, sans limite
d’aire géographique, de discipline ou d’école. Elle est une référence
internationale https://www.cairn.info/revue-dix-huitieme-siecle.htm

*La revue Dix-Huitième Siècle lance un appel à propositions pour le Dossier
thématique de son n°55 / printemps 2023.*
Les Dossiers de la revue regroupent une vingtaine d’articles inédits, en
français, et sont précédés par un avant-propos des pilotes.

Les personnes intéressées sont invitées à nous envoyer :

– un argumentaire général qui justifie le choix et le problématise,
– une courte bibliographie,
– une première proposition de structure,
– des suggestions d’auteurs et d’autrices pressenti.e.s ou contacté.e.s.
Les pilotes du Dossier retenu publieront ensuite un appel à
contributions.

Les propositions doivent impérativement être pluridisciplinaires. On sera
attentif à l’équilibre entre les écoles, les nationalités, les âges, les
statuts, les sexes.

On demande que les propositions soient portées par 2 à 4 personnes.

Les propositions détaillées sont à envoyer pour le 31 mars 2021 à la
direction de la revue : dhs@sfeds.fr

Les derniers Dossiers ont été consacrés aux sujets suivants :
en préparation : Climat et environnement des Lumières (54, 2022)
sous presse : « Le peuple en colère » (53, 2021)
« Barbaries, sauvageries ? » (52, 2020)
« La couleur des Lumières » (51, 2019)
« Les lieux de l’art » (50, 2018)
« Société du spectacle » (49, 2017)

La revue *Dix-Huitième Siècle *assure la production matérielle du Dossier
et sa publication. Organe de la Société Française d’Étude du Dix-Huitième
Siècle, la revue est lue par des centaines d’abonnées (personnes et
institutions), et désormais diffusée par Vrin.

Avec le comité de rédaction, je reste à votre disposition pour répondre à
vos questions.

Dans l’espoir de recevoir vos propositions, je vous prie de recevoir, chers
et chères collègues, l’assurance de mon très cordial dévouement,

Sophie Audidière, directrice de la revue
Laurent Châtel, Sophie Marchand, Gilles Montègre, Élise Pavy-Guilbert,
Odile Richard-Pauchet, Alain Sandrier, Pierre Wachenheim, comité de
rédaction de la revue


Stipendien für Aufklärungsforschung des IZEA

Einmal pro Jahr schreibt das IZEA die „Stipendien für Aufklärungsforschung“ aus. Sie sollen es sowohl erfahrenen als auch Nachwuchs-WissenschaftlerInnen ermöglichen, während eines Zeitraums von zwei bis drei Monaten Themen aus der ganzen Breite der Aufklärungsforschung unter optimalen Bedingungen zu bearbeiten, z. B. durch die Nutzung der umfangreichen Quellen- und Literaturbestände der hauseigenen Bibliothek sowie im Kontakt und Austausch mit den forschenden Experten am IZEA. Der großzügige Stifter des Stipendienprogramms ist die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.

Folgende Stipendien werden vergeben:

2 Forschungsstipendien für WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland für Forschungsaufenthalte in Halle von zwei Monaten
Pauschalstipendium: 3.600,- €

1 DoktorandInnenstipendium für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem In- und Ausland für einen Forschungsaufenthalt in Halle von drei Monaten
Pauschalstipendium: 3.300,- €

Die Bewerbungsfrist für die laufende Stipendienausschreibung endet am 31. März 2021.

Ihren formlosen Antrag auf ein Stipendium richten Sie bitte auf elektronischem Weg (ein PDF-Dokument) an die Geschäftsführende Direktorin des IZEA:

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung
Prof. Dr. Elisabeth Décultot
Franckeplatz 1, Haus 54
D-06110 Halle/Saale

izea(at)izea.uni-halle.de

Weitere Informationen finden Sie hier


Rückblick auf die Tagung “Kampfbegriff ‘Aufklärung’. Intellektuelle Strategien und transkulturelle Kontroversen”, organisiert von Dr. Johannes Birgfeld; Prof. Dr. Stephanie Catani; apl. Prof. Dr. Anne Conrad, Universität des Saarlandes, Saarbrücken 30.9. bis 2.10.2020. PDF


CARSTEN ZELLE ZUM EHRENMITGLIED DER DGEJ ERNANNT

Auf der Mitgliederversammlung am 17. September 2020 erhielt Prof. Dr. Carsten Zelle, der langjährige Herausgeber der Zeitschrift Das achtzehnte Jahrhundert (DAJ), seine Ernennungsurkunde. Der Präsident der Gesellschaft, Prof. Dr. Jürgen Overhoff, würdigte in einer Laudatio Zelles große Verdienste. Unter seiner Herausgeberschaft entwickelte sich die DAJ vom Mitteilungsblatt zum weithin geachteten Journal der wissenschaftlichen Forschung.



NEUER VORSTAND GEWÄHLT

Auf der Mitgliederversammlung am 17. September 2020 in Halle (Saale) wurde der neue Vorstand mit großer Mehrheit von den anwesenden Mitgliedern der Gesellschaft gewählt. Im Amt des Präsidenten bestätigt wurde Prof. Dr. Jürgen Overhoff; Prof. Dr. Iwan-Michelangelo d’Aprile, zuvor Schriftführer, wurde zum Vizepräsidenten gewählt; neue Schatzmeisterin ist Dr. Sylke Kaufmann; Schriftführer wurde Prof. Dr. Markus Friedrich; Dr. Kristin Eichhorn und Dr. Frank Grunert untertützen den Vorstand erneut als Beisitzer/in; PD Dr. Vanessa de Senarclens wurde erstmals als Beisitzerin gewählt.

Ausgeschieden sind Prof. Dr. Claus-Dieter Osthövener (Vizepräsident), Dr. Ute Pott (Schatzmeisterin), Prof. Dr. Rotraud von Kulessa (Beisitzerin). Der Vorstand und die Geschäftstelle danken für die fruchtbare gemeinsame Arbeit.



SILVAN MOOSMÜLLER: Von der himmlischen Harmonie zum musicalischen Krieg. Semantik der Stimmung in Musik und Literatur 1680-1740

In der Reihe »Das achtzehnte Jahrhundert. Supplementa« erschien soeben im Wallstein Verlag Band 28 über die musikalischen Wurzeln von »Stimmung« zwischen Sphärenharmonie und physiologischer Ästhetik.

MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2020 DER DGEJ

Am 17. September 2020, 18.30 Uhr, findet im Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen (Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle/Saale) die jährliche Mitgliederversammlung der DGEJ im Rahmen der Jahrestagung »Die Bilder der Aufklärung« statt.

DAS ACHTZEHNTE JAHRHUNDERT

Im Mai erschien Heft 1 des Jahrgangs 44/2020 der Zeitschrift »Das achtzehnte Jahrhundert« der DGEJ mit einem umfangreichen Rezensionsteil und den folgenden Beiträgen: Alexander Bitzel: Gelehrtenfreundschaft und Netzwerkarbeit in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts am Beispiel der Briefe von Johann Lorenz von Mosheim und Gabriel Wilhelm Goetten an Johann Christoph Gottsched. – Heinrich Bosse: Zwei Hauslehrer und sechs Adelshaushalte. Johann Christian Müller (1720–1772) in Pommern und Johann Wilhelm (von) Krause in Livland (1757–1828). – Vanessa de Senarclens: Spinoza in Hinterpommern: Ein wiederaufgetauchter Bibliothekskatalog von 1756 in kulturwissenschaftlicher Perspektive. – Jeff Loveland: Copying into Zedler’s Universal Lexicon: The Lessons of 150 Articles from Walch’s Philosophisches Lexicon. – Jörn Steigerwald: Vergleichende Kulturanthropologie nach dem anthropologischen Schlaf: Charles-Victor de Bonstettens L’homme du Midi et l’homme du Nord. Die Liste der für eine mögliche Rezension eingegangenen Bücher finden Sie auch: hier

WELTENSAMMELN. Johann Reinhold Forster und Georg Forster

In der Reihe »Das achtzehnte Jahrhundert. Supplementa« erschien im Wallstein Verlag Band 27, herausgegeben von Elisabeth Décultot, Jana Kittelmann, Andrea Thiele und Ingo Uhlig, zur Materialitätsgeschichte der Aufklärung anhand der Sammelpraxis von Vater und Sohn Forster.


Termine

Termin Informationen:

  • Mi
    30
    Sep
    2020
    Fr
    02
    Okt
    2020

    Kampfbegriff ‚Aufklärung‘. Intellektuelle Strategien und transkulturelle Kontroversen

    Saarbrücken

    ‚Aufklärung‘ als Kampfbegriff – die Tagung lenkt Aufmerksamkeit auf die Frage, wie die Idee der Aufklärung und die mit ihr verbundene Sprache und Metaphorik eingesetzt worden sind, um bestimmte Konzepte, Strukturen und Praktiken durchzusetzen oder zu bekämpfen. Diese Frage bezieht sich sowohl aufdie historische Epoche selbst, die den Aufklärungsbegriff kontrovers diskutiert, als auchauf ihre Rezeption und damit einhergehende problematische Prozesse der Aneignung und Enteignung – gerade dort, wo das Projekt Aufklärung einer spezifisch europäischen Identität zugesprochen wird.Untersucht werden demnach auch die ‚Schattenseiten‘ der Aufklärung mit Fokus auf die Kategorien Gender, Ethnie und Klasse: d.h., die verdrängten Geschichten der Aufklärung, die eine kontrapunktische Moderne darstellen und Hybridisierungsprozesse sowie gegenseitige Transkulturationen aufweisen. Zugleich wird eine Brücke zu einem Gegenwartsdiskurs geschlagen, der die Mündigkeit des Menschen im 21. Jahrhundert neu verhandelt und die Frage nach der Dialektik der Aufklärung, etwa im Kontext von Fortschrittsglauben und Kulturpessimismus, einmal mehr stellt. Die fünf Tagungspanels thematisieren Diskurse und Praktiken von Aufklärung aus literatur-wissenschaftlicher, theologischer, historischer, medientheoretischer sowiekulturwissenschaftlicher Perspektive und verknüpfen epochenspezifische mit gegenwartsrelevanten Fragestellungen.

    Programm

    Die Tagung findet virtuell über den Videokonferenzdienst Zoom statt. Organisation: Dr. Johannes Birgfeld; Prof. Dr. Stephanie Catani; apl. Prof. Dr. Anne Conrad. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: a.conrad@mx.uni-saarland.de.