Meldungen

SILVAN MOOSMÜLLER: Von der himmlischen Harmonie zum musicalischen Krieg. Semantik der Stimmung in Musik und Literatur 1680-1740

In der Reihe »Das achtzehnte Jahrhundert. Supplementa« erschien soeben im Wallstein Verlag Band 28 über die musikalischen Wurzeln von »Stimmung« zwischen Sphärenharmonie und physiologischer Ästhetik.

MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2020 DER DGEJ

Am 17. September 2020, 18.30 Uhr, findet im Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen (Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle/Saale) die jährliche Mitgliederversammlung der DGEJ im Rahmen der Jahrestagung »Die Bilder der Aufklärung« statt.

DAS ACHTZEHNTE JAHRHUNDERT

Im Mai erschien Heft 1 des Jahrgangs 44/2020 der Zeitschrift »Das achtzehnte Jahrhundert« der DGEJ mit einem umfangreichen Rezensionsteil und den folgenden Beiträgen: Alexander Bitzel: Gelehrtenfreundschaft und Netzwerkarbeit in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts am Beispiel der Briefe von Johann Lorenz von Mosheim und Gabriel Wilhelm Goetten an Johann Christoph Gottsched. – Heinrich Bosse: Zwei Hauslehrer und sechs Adelshaushalte. Johann Christian Müller (1720–1772) in Pommern und Johann Wilhelm (von) Krause in Livland (1757–1828). – Vanessa de Senarclens: Spinoza in Hinterpommern: Ein wiederaufgetauchter Bibliothekskatalog von 1756 in kulturwissenschaftlicher Perspektive. – Jeff Loveland: Copying into Zedler’s Universal Lexicon: The Lessons of 150 Articles from Walch’s Philosophisches Lexicon. – Jörn Steigerwald: Vergleichende Kulturanthropologie nach dem anthropologischen Schlaf: Charles-Victor de Bonstettens L’homme du Midi et l’homme du Nord. Die Liste der für eine mögliche Rezension eingegangenen Bücher finden Sie auch: hier

WELTENSAMMELN. Johann Reinhold Forster und Georg Forster

In der Reihe »Das achtzehnte Jahrhundert. Supplementa« erschien im Wallstein Verlag Band 27, herausgegeben von Elisabeth Décultot, Jana Kittelmann, Andrea Thiele und Ingo Uhlig, zur Materialitätsgeschichte der Aufklärung anhand der Sammelpraxis von Vater und Sohn Forster.


Termine

Termin Informationen:

  • Mi
    30
    Sep
    2020
    Fr
    02
    Okt
    2020

    Kampfbegriff ‚Aufklärung‘. Intellektuelle Strategien und transkulturelle Kontroversen

    Saarbrücken

    ‚Aufklärung‘ als Kampfbegriff – die Tagung lenkt Aufmerksamkeit auf die Frage, wie die Idee der Aufklärung und die mit ihr verbundene Sprache und Metaphorik eingesetzt worden sind, um bestimmte Konzepte, Strukturen und Praktiken durchzusetzen oder zu bekämpfen. Diese Frage bezieht sich sowohl aufdie historische Epoche selbst, die den Aufklärungsbegriff kontrovers diskutiert, als auchauf ihre Rezeption und damit einhergehende problematische Prozesse der Aneignung und Enteignung – gerade dort, wo das Projekt Aufklärung einer spezifisch europäischen Identität zugesprochen wird.Untersucht werden demnach auch die ‚Schattenseiten‘ der Aufklärung mit Fokus auf die Kategorien Gender, Ethnie und Klasse: d.h., die verdrängten Geschichten der Aufklärung, die eine kontrapunktische Moderne darstellen und Hybridisierungsprozesse sowie gegenseitige Transkulturationen aufweisen. Zugleich wird eine Brücke zu einem Gegenwartsdiskurs geschlagen, der die Mündigkeit des Menschen im 21. Jahrhundert neu verhandelt und die Frage nach der Dialektik der Aufklärung, etwa im Kontext von Fortschrittsglauben und Kulturpessimismus, einmal mehr stellt. Die fünf Tagungspanels thematisieren Diskurse und Praktiken von Aufklärung aus literatur-wissenschaftlicher, theologischer, historischer, medientheoretischer sowiekulturwissenschaftlicher Perspektive und verknüpfen epochenspezifische mit gegenwartsrelevanten Fragestellungen.

    Programm

    Die Tagung findet virtuell über den Videokonferenzdienst Zoom statt. Organisation: Dr. Johannes Birgfeld; Prof. Dr. Stephanie Catani; apl. Prof. Dr. Anne Conrad. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: a.conrad@mx.uni-saarland.de.