09.08.2022

Wiedemann-Stipendien für Aufklärungsforschung

Einmal pro Jahr schreibt das IZEA die „Wiedemann-Stipendien für Aufklärungsforschung“ aus. Mit seiner großen historischen Bibliothek sowie seinen Forschergruppen zu einem breiten Themenspektrum der europäischen Aufklärung bildet das IZEA die führende Stätte der Aufklärungsforschung in Deutschland, die auch für viele internationale Forscher als Anlaufstätte fungiert. Um auswärtigen Aufklärungsforschern aus dem In- und Ausland den Aufenthalt in Halle zu erleichtern, wird jeweils ein DoktorandInnenstipendium sowie ein Forschungsstipendium für ausgewiesene WissenschaftlerInnen vergeben. Die Mittel dafür hat dankenswerterweise die Dr. phil. Fritz Wiedemann-Stiftung zur Verfügung gestellt.

Folgende Stipendien werden vergeben:

  • 1 Forschungsstipendium für WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland für Forschungsaufenthalte in Halle von zwei Monaten Pauschalstipendium: 3.600,- €
  • 1 DoktorandInnenstipendium für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem In- und Ausland für Forschungsaufenthalte in Halle von zwei Monaten Pauschalstipendium: 2.200,- €

Ihren formlosen Antrag auf ein Stipendium richten Sie bitte auf dem elektronischen Weg (ein PDF-Dokument) an die Geschäftsführende Direktorin des IZEA.
Die Bewerbungsfrist ist der 30.09.2022.

vollständige Ausschreibung (Docx)

26.07.2022

TAGUNG UND MITGLIEDERVERSAMMLUNG, 8. BIS 10. SEPTEMBER 2022 AN DER UNIVERSITÄT AUGSBURG

Am 09. September 2022, 18.30 Uhr, findet in Augsburg die jährliche Mitgliederversammlung der DGEJ im Rahmen der Tagung »Das Erbe der Aufklärung: Aktualität, Historiographie und Re-Lektüren« in Universität Augsburg / Universitätsstraße 10, HS 3 statt.
Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben. Aufgrund der Corona-Situation werden interessierte Zuhörer*innen gebeten, sich beim Tagungsbüro anzumelden.

Tagungsprogramm (PDF) und Plakat (PDF)

14.07.2022

Call for Papers: Johann Anton Leisewitz und die Kreise seiner Wirksamkeit – vom Göttinger Hain und Sturm und Drang zur Braunschweiger Spätaufklärung. Braunschweig, 16.-18. Juni 2023

Der Braunschweiger Landschaftssekretär und spätere Hofrat Johann Anton Leisewitz (1752-1806), seiner Ausbildung nach Jurist, war im präzisen Sinne der Mann eines Werkes, das in die Literaturgeschichte einging. Gleichwohl gehört Leisewitz mit seinen Tagebüchern und Briefwechseln (z.B. mit Lessing, dem Wolfenbütteler Bibliothekar Ernst Theodor Langer, Lichtenberg, Jakob Mauvillon) sowie seinem Stammbuch (1769-1776) zu den kultur- und literaturgeschichtlich bedeutsamen Persönlichkeiten seiner Epoche; er war „vielleicht der empfindsamste Sohn seines empfindsamen Zeitalters“ (Selma Stern).
Die geplante Tagung soll Leben, Werk und Wirkungsfeld von Johann Anton Leisewitz erstmals umfassend aus u.a. literaturwissenschaftlicher, kulturwissenschaftlicher, regionalgeschichtlicher, übersetzungswissenschaftlicher Perspektive aufarbeiten. Eine Publikation der Tagungsbeiträge ist zeitnah vorgesehen.

Die Tagung wird vom 16. bis 18. Juni 2023 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Germanistik und dem Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte an der Technischen Universität Braunschweig stattfinden.
Vortrags- bzw. Aufsatzvorschläge mit einer kurzen Skizze (abstract) sind bis 30.09.2022 zu richten an: c.berghahn@tu-bs.de, biegel@gerd-biegel.de, till.kinzel@gmx.de

Vollständiger Call for Papers (PDF)

07.07.2022

TAGUNG UND MITGLIEDERVERSAMMLUNG, 8. BIS 10. SEPTEMBER 2022 AN DER UNIVERSITÄT AUGSBURG

Am 09. September 2022, 18.30 Uhr, findet in Augsburg die jährliche Mitgliederversammlung der DGEJ im Rahmen der Tagung »Das Erbe der Aufklärung: Aktualität, Historiographie und Re-Lektüren« statt. Nähere Informationen zur Teilnahme und Anmeldung folgen.

07.06.2022

Tagung: Praktiken der Provokation. Schreib- und Streitstrategien im Werk von G.E. Lessing, Wolfenbüttel, 29.06. bis 01.07.2022

Im Zentrum der Tagung steht Gotthold Ephraim Lessings Theorie und Praxis der Provokation. Wie kein zweiter deutscher Aufklärer gilt Lessing als journalistisch-publizistischer „Kämpfer“. Als Rezensent, Dichter, Theatermann, Teilzeitantiquar, Theologiekritiker und Philosoph schrieb er Streitschriften unterschiedlicher Gattungen und zielte damit stets auf diskursive Konfliktverschärfung und argumentative Destabilisierung. Zeit seines Lebens befolgte Lessing dabei offenbar den Ratschlag, den er selbst in der Hamburgischen Dramaturgie angehenden „kritischen Schriftstellern“ erteilte: „Er suche sich nur erst jemanden, mit dem er streiten kann: so kömmt er nach und nach in die Materie, und das übrige findet sich.“

Tagungsankündigung und Programm (Link)
Programm mit Informationen zur Anmeldung (Link)

02.06.2022

Call for Papers: IRECS Issue “Global Perspectives on Recent Developments in Eighteenth-Century Studies: ISECS Member Societies”

The next issue (vol. 6, 2022) of IRECS – International Review of Eighteenth-Century Studies is intended to provide an overview of recent developments, the current status and future expectations in the member societies of the ISECS and in the areas of their research. In the run-up to the upcoming 16th International Congress for Eighteenth-Century Studies, which will take place in Rome in July 2023, this should provide an insight into the state of international Enlightenment research at a time when foundations of Enlightenment thinking are under threat in international politics.

Anyone who intends to write a contribution is asked to contact the editorial office (irecs@isecs.org) quickly. Deadline: 30 September 2022.

vollständiger Call for Papers (Englisch/Französisch) (PDF)

24.05.2022

Call for Application: Postgraduate Summer School “Enlightenment legacy: the rights of man in a global perspective”, Turin, 01-03.09.2022

Fondazione 1563 shares the news that, within the Turin Humanities Programme, they have launched the call for the Postgraduate Summer School “Enlightenment legacy: the rights of man in a global perspective”, which will take place in Torino from September 1 to September 3, 2022. The call is open until June 20.

Weitere Informationen finden Sie im Call for Application (PDF) und unter diesem Link

19.05.2022

(Online-)Vortrag: Prof. Dr. Philippe Büttgen: Kant und die Kirche. “Was ist Aufklärung?” neu lesen, IZEA/Online, 08.06.22

Am Mittwoch, dem 08. Juni 2022, 18.00 Uhr s.t. findet der zweite Vortrag im Rahmen der aktuellen Halle Lectures statt, die im Jahr 2021/22 unter folgendem Thema stehen: Aufklärung heute. Eine Vortragsreihe. Es spricht Prof. Dr. Philippe Büttgen (Paris) zum Thema Kant und die Kirche. “Was ist Aufklärung?” neu lesen.
Nähere Informationen zum Vortrag finden Sie hier.

Der Vortrag wird im Bibliothekssaal des IZEA und als Online-Präsentation stattfinden. Den Link zur Online-Veranstaltung erhalten Sie nach vorheriger Anmeldung. Bitte melden Sie sich bis zum 07. Juni 2022 unter izea@izea.uni-halle.de an. Ein Zugang via www.francke-halle.de ist ebenfalls möglich.

Unter den “Open-Lectures” der Universität Halle finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen sechs Halle Lectures seit 2018: https://bit.ly/3ctJAvr.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Andrea Thiele (andrea.thiele@izea.uni-halle.de) oder an Holger Zaunstöck (zaunstoeck@francke-halle.de).

12.05.2022

Tagung: Emulation, Fame, and Knowledge Transfer: Prize Contests in the European Republic of Letters (1670–1800). Internationale Tagung des romanistischen Teilprojekts „Erotema. Die Frage als epistemische Gattung“ in Kooperation mit Avi Lifschitz (University of Oxford), Berlin, 13.07.2022 bis 15.07.2022

Preisfragen stellten in der frühneuzeitlichen Gelehrtenrepublik über Landes- und Institutionengrenzen hinweg eine weitverbreitete Praxis dar und riefen speziell im 18. Jahrhundert große öffentliche Resonanz hervor. Dennoch haben sie in der Forschung bisher wenig Aufmerksamkeit erfahren. Die Konferenz wirft neues Licht auf die Preiswettbewerbe und setzt dabei vor allem auf vergleichende und transnationale Zugänge. Die Vorträge gehen einerseits der langfristigen Geschichte der Gattung und deren rhetorischen Traditionslinien nach. Zugleich stehen Fallstudien zu einzelnen Preisausschreiben, gerade an den vermeintlichen Rändern der république des lettres und über Europa hinaus, im Mittelpunkt des Interesses. Die Konferenz will so einen Beitrag zu einer Verflechtungsgeschichte dieses bemerkenswerten Mediums der frühneuzeitlichen Gelehrtenrepublik leisten.

Programm und Informationen zur Teilnahme (Link)

12.05.2022

Call for Papers: Conviviality and Sociability in the Long Eighteenth Century: Restoration to Romanticism (Essen, Germany, 35 March 2023)

Christoph Heyl (Univ. Duisburg-Essen) and Rémy Duthille (Univ. Bordeaux Montaigne) are continuing the long tradition of the Landau-Paris Symposia on the Eighteenth Century (LAPASEC), welcoming both established scholars of the field and early career researchers. The symposium focuses on the literature and culture of the British Isles of the period, but it is also open to topics relating to British colonies, France, Germany, and further afield. The conference will include a panel of emerging scholars who are working on their PhD projects or are planning to begin a PhD project in the near future. For those in the early stages of their academic careers, we are seeking to fund travel, accommodation and related conference costs. Invited are 20-minute papers with a discussion time of 10 to 20 minutes; papers for the early-career panel are expected to last 10 minutes with a discussion time of 10 minutes.

The conference aims at bringing together a diverse range of approaches and methodologies. Selected contributions will be considered for inclusion in a volume of conference proceedings. Conference languages: English, French.
Please e-mail your proposal (c. 250 words), contact information and a brief biographical note (c. 100 words) to the conference organisers (lapasec_essen@uni-due.de) by 10 June 2022. If you are an early-career academic, please indicate whether you would like to present your paper in the ECR panel.

vollständige Ausschreibung (Docx)

12.05.2022

Call for Papers: Das Populäre der Anderen – Vulgarität im Ausgang der Vormoderne. Figuren – Praktiken – Bewertungen. DFG SFB 1472 „Transformationen des Populären“, Universität Siegen, 21. bis 24. November 2023

Populär ist, was bei vielen Beachtung findet. Diese Grundüberlegung des Siegener SFB 1472 „Transformationen des Populären“ soll auch als Ausgangspunkt dieser Tagung dienen, die jedoch weniger die wünschenswerte Beachtung selbst und das Verhältnis zu ihr in den Blick rückt, sondern deren abzulehnende Kehrseite im Sinne tatsächlich statthabender und zugleich unerwünschter Beachtung. Es soll ein zentraler Begriff in den Fokus rücken, der unerwünschte Popularität im Sinne einer doppelten Wertung diskreditiert: das Vulgäre. Doppelt ist diese Wertung insofern, weil sie immer eine sowohl ästhetische wie auch moralische Stoßrichtung besitzt.

Anhand der drei Bereiche Figuren, Praktiken und Bewertungen soll das Vulgäre in historischer wie systematischer Dimension in den Blick geraten. Beiträge aus den Bereichen der Kunstgeschichte, der Literatur- und Kulturwissenschaften, der Geschichte sowie Musikwissenschaften sind herzlich willkommen.
Die Kosten für Anreise und Übernachtung werden übernommen.
Bitte schicken Sie Ihre Beitragsvorschläge (im Umfang von max. 2 Seiten) mit einer kurzen biobibliographischen Notiz bis 12. Juni an: multhammer@germanistik.uni-siegen.de, imorde@kunstgeschichte.uni-siegen.de, velten@germanistik.uni-siegen.de

vollständige Ausschreibung (PDF)

12.05.2022

Call for Papers: Prospero XXVII, 2022

Prospero, Rivista di Letterature e culture straniere, Universität Triest, ist offen für Beiträge für die nächste Ausgabe, Band XXVII (2022). Die Zeitschrift widmet sich insbesondere der Literaturwissenschaft in ihren inter- und transdisziplinären Beziehungen zu anderen kulturellen Ausdrucksformen. In Heft XXVII (2022) der Sektion Germanistik werden Vorschläge für deutschsprachige Literaturen veröffentlicht.
Interessenten werden gebeten, bis zum 3. Juni 2022 eine Zusammenfassung von höchstens 350 Wörtern in englischer Sprache (auf Wunsch zusammen mit der italienischen und/oder deutschen Fassung) und einen kurzen Text an Federica La Manna (federica.lamanna@unical.it), Irene Fantappiè (irenefantappie@gmail.com) (und Roberta Gefter Wondrich (gefter@units.it) zu senden. Die Annahme der Vorschläge wird bis zum 1. Juli 2022 mitgeteilt, die Artikel in ihrer endgültigen Fassung müssen bis zum 20. September 2022 eingereicht werden.

Call for Papers (PDF)

10.05.2022

Call for Proposals: Aktuelle Forschungen zur Schweiz im 18. Jahrhundert

Die Redaktion von xviii.ch. Schweizerische Zeitschrift für die Erforschung des 18. Jahrhunderts lädt dazu ein, Artikelvorschläge für das Heft Nr. 14 (2023) einzureichen.
Proposals für einen Beitrag im Umfang von maximal einer Seite (inkl. Kontaktangaben) können bis 31. Juli 2022 per E-Mail xviii.ch@sgeaj.ch gesendet werden. Die Redaktion prüft daraufhin die Vorschläge und lädt die ausgewählten Autor:innen ein, ihren Artikel bis zum 31. Dezember 2022 einzureichen (Publikationszusicherung vorbehaltlich Annahme im anschliessenden externen Peer-Review).

Call for Proposals (PDF)

10.05.2022

Online-Vortrag: Die triumphierende Minerva: Gesetzgebung als Kommunikationsereignis der Aufklärung am Beispiel Katharinas II., 09.06.2022 (Zoom)

Am Donnerstag, den 09. Juni 2022 um 14:15 Uhr (Zoom) referiert Prof. Dr. Jan Kusber (Univ. Mainz) über „Die triumphierende Minerva: Gesetzgebung als Kommunikationsereignis der Aufklärung am Beispiel Katharinas II.“ Der Vortrag findet im Rahmen des gemeinsamen Kolloquiums „Aufklärung in Ost- und Westeuropa“ von Prof. Dr. Julia Herzberg (LMU München) und Prof. Dr. Isabelle Deflers (UniBW München) statt.

Nähere Informationen zum Kolloquium und zum Vortrag finden Sie hier.

03.05.2022

Tagung: Über Grenzen im Europa des 18. Jahrhunderts. Akteure der Migration: Menschen – Texte – Dinge, Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald, 12. bis 13 Mai 2022

Die Frühe Neuzeit und erst recht das lange 18. Jahrhundert kennen etliche Szenarien der Migration. Dazu gehören Migrationsgeschichten von Menschen – aus unterschiedlichen sozialen wie kulturellen Milieus –, ebenso aber die „nicht-menschlicher“ Akteure: etwa von Büchern, Kunstwerken oder schlicht Wissensbeständen. Vermittels der konzeptuellen Klammer der Migration will die Tagung unterschiedliche Akteure des „ÜberGrenzen“-Gehens in den Blick nehmen. Dies erlaubt uns, die Thematiken über Assimilations- und Akkulturationsproblematiken hinaus zu erweitern, und auch die aus Kulturgütern selbst rührende Migration des Jahrhunderts der Aufklärung einzubeziehen. Von der Kategorie der Wirkung her gedacht, ähneln sich die Akteure: So wie Maler, Dichterinnen, Denker oder Politikerinnen ihre kulturellen Einflüsse in einer neuen Gesellschaft einbringen, so üben auch Kulturgüter eine ihnen eigene Wirkung aus. Umgekehrt wirken die Adaption oder Appropriation von Musik, Mode, Literatur etc. einerseits auf diese selbst zurück, andererseits auf das Bild der Herkunftskultur im Aufnahmeland. Diesen vielfältigen und vielschichtigen Prozessen wollen die Vorträge aus unterschiedlichen Disziplinen auf dieser Tagung nachspüren.

Flyer mit Programm (PDF) und Plakat (PDF)

05.04.2022

Tagung: Gelebte Aufklärung. Johann Georg Sulzer (1720-1779) im Kontext, Halle an der Saale, IZEA,
18. bis 20. Mai 2022 (Hybridveranstaltung)

Johann Georg Sulzer (1720–1779) gehört zu den zentralen Akteuren der Europäischen Aufklärung. In seinem vielfältigen und facettenreichen Werk spiegeln sich ästhetische, wissenschaftliche, pädagogische, anthropologische und literaturkritische Positionen, Diskurse und Debatten der Epoche in geradezu beispielhafter Art und Weise wider. Sowohl wissenschaftlich und kulturell als auch institutionell betrachtet ist Sulzer ein Knotenpunkt in der intellektuellen Geschichte des 18. Jahrhunderts. Als Mitglied der Philosophischen Klasse der Berliner Akademie ist er vor allem für den gewichtigen Beitrag bekannt, den er als Autor der Allgemeinen Theorie der Schönen Künste (1771–1774) zur Kunsttheorie und Ästhetik der Aufklärung lieferte. Neben Arbeiten zur Kunst und Kunstanthropologie hat Sulzer zudem eine Vielzahl an philosophischen und pädagogischen, naturhistorischen und physikotheologischen Schriften sowie Reiseberichte, literaturkritische Beiträge und kleinere literarische Werke verfasst, die in der seit 2014 laufenden Edition seiner Gesammelten Schriften sukzessive erschlossen und präsentiert werden. Vor diesem Hintergrund will die Tagung Sulzers Werk und Wirkung im Kontext und mit Blick auf aktuelle Fragestellungen der Forschung disziplinen- und gattungsübergreifend diskutieren. Fallstudien zu einzelnen Quellenbeständen, Schriften und Werken werden dabei ebenso ins Blickfeld rücken wie eine nähere Verortung Sulzers in den gelehrten, kulturellen und historischen Diskursen und Praktiken seiner Zeit.

Anmeldung bis 11. Mai 2022 unter jana.kittelmann@izea.uni-halle.de

Programm (PDF)

15.03.2022

Die ursprünglich für den 28.-30. März 2022 angekündigte Tagung Rudolph Zacharias Becker und das intellektuelle Gotha um 1800. Internationale Konferenz am Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt wurde verschoben auf den 9.-11. Juni 2022.

22.02.2022

Call for Papers: Aufklärung zwischen Praxis und Utopie. Das literarische Schaffen Johann Pezzls (1756-1823). Internationale Konferenz an der Universität Regensburg (22. bis 24. Juni 2023)

Am 9. Juni 2023 jährt sich der Todestag Johann Pezzls zum zweihundertsten Mal. Pezzl ist unbestritten eine zentrale Figur aufgeklärter Publizistik im katholischen Raum. Sein literarisches Werk zeichnet sich durch satirische Schärfe und Wucht der Sozialkritik aus. Jedoch konnte Pezzl in seinen Bilanzen zum Zeitalter der Aufklärung auch desillusioniert das Scheitern menschlichen Fortschritts vor Augen führen. Die Utopie eines ‚aufgeklärten Zeitalters‘ erschien Pezzl schon früh als prinzipiell unabschließbares Projekt. Seine Publikationstätigkeit steht dabei von Anfang an unter dem Vorzeichen einer drohenden kulturellen Spaltung im deutschsprachigen Raum: Die Dominanz einer protestantisch geprägten Aufklärung setzt den katholischen Kulturraum unter Rechtfertigungsdruck. Pezzls dezidiertes Eintreten für eine als Praxis verstandene Aufklärung, die das alltägliche Leben umfassend durchdringen soll, äußert sich vor allem in Kritik an der Vormachtstellung der katholischen Kirche, deren Herrschaft Pezzl bekämpft. Sein fast in Vergessenheit geratenes Schaffen gilt es vor diesem Hintergrund im europäischen Kontext – seinem Verhältnis zu den französischen Vorbildern (Voltaire, Montesquieu, Mercier), zu England und Italien, aber auch zur jüdischen Aufklärung (Haskalah) im Österreich des Josephinismus – neu zu verorten.

Pezzls Werk bietet eine Fülle an Möglichkeiten zu kulturgeschichtlichen Studien im süddeutsch-österreichischen Raum: Volksfrömmigkeit, Wunderglaube, Prozessionen, Teufelsaustreibungen werden von Pezzl en detail beschrieben. Aber etwa auch das Jagdwesen, das Volkstheater, städtische Belustigungen oder die kulinarischen Usancen der Zeit finden sich ausführlich gewürdigt. Auch ermöglichen Pezzls Schriften zahlreiche Einblicke, die Wissenschaftsgeschichte der Zeit zu rekonstruieren (Physiognomik, Land- und Forstwirtschaft, Klima, Medizingeschichte z.B.).

Beitragsvorschläge werden erbeten bis zum 30.06.2022 an Johann Kirchinger (Johann.Kirchinger@theologie.uni-regensburg.de), Manfred Knedlik (manfred.knedlik@t-online.de) oder Franz Fromholzer (franz.fromholzer@philhist.uni-augsburg.de).

vollständige Ausschreibung (PDF)

22.02.2022

Stipendium für Aufklärungsforschung

Einmal pro Jahr schreibt das IZEA die „Stipendien für Aufklärungsforschung“ aus. Sie sollen es sowohl erfahrenen als auch Nachwuchs-WissenschaftlerInnen ermöglichen, während eines Zeitraums von zwei bis drei Monaten Themen aus der ganzen Breite der Aufklärungsforschung unter optimalen Bedingungen zu bearbeiten, z.B. durch die Nutzung der umfangreichen Quellen- und Literaturbestände der hauseigenen Bibliothek sowie im Kontakt und Austausch mit den hier forschenden Experten. Der großzügige Stifter des Stipendienprogramms ist die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.
Folgende Stipendien werden vergeben:

  • 2 Forschungsstipendien für WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland für Forschungsaufenthalte in Halle von zwei Monaten, Pauschalstipendium: 3.600,- €
  • 1 DoktorandInnenstipendium für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem In- und Ausland für einen Forschungsaufenthalt in Halle von drei Monaten, Pauschalstipendium: 3.300,- €

Richten Sie Ihren formlosen Antrag auf ein Stipendium bis zum 31.03.2022 bitte an die Geschäftsführende Direktorin des IZEA Elisabeth Décultot, izea(at)izea.uni-halle.de.

vollständige Ausschreibung (PDF)

27.01.2022

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in am IZEA

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA), ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die auf 3 Jahre befristete Stelle einer*eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Wissenschaftlichen Mitarbeiters (m-w-d) in Vollzeit (100%) zu besetzen.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 16.2.2022 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung, z. Hd. Prof. Dr. Daniel Weidner, Franckeplatz 1, Haus 54, 06110 Halle (Saale).

vollständige Ausschreibung (PDF)

25.01.2022

Interdisziplinäre, internationale Tagung “Der Weltverbesserer Johann Carl Wilhelm Moehsen (1722-1795). Königlicher Leibarzt – Historiker – Aufklärer in Berlin”, am 20. und 21. Mai 2022 in der Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin Mitte

Wissenschaftliche Leitung und Organisation: Ursula Goldenbaum (Emory University Atlanta, USA/Berlin) und Hans-Uwe Lammel (Universität Rostock/Charité Berlin)

Eine bis heute leider nur wenigen Spezialisten bekannte Persönlichkeit des Berliner 18. Jahrhunderts soll aus Anlass der 300. Wiederkehr ihres Geburtstages wieder in das öffentliche Bewusstsein gebracht werden. Moehsen hat als Leibarzt des preußischen Königs Friedrich II. gearbeitet. Neben seiner ärztlichen Tätigkeit standen wichtige gesundheitspolitische Fragen des 18. Jahrhunderts auf seiner Agenda: die Frage der Selbsttötung, die Pockenimpfung und die öffentliche Hygiene. Sein Verdienst als Historiker ist es, die erste Wissenschaftsgeschichte der Mark Brandenburg geschrieben zu haben. Er war ein begeisterter Sammler und Kunstliebhaber, wobei Münzen und Medaillen den Schwerpunkt bildeten. Auch publizierte er kunstwissenschaftliche Arbeiten.

Die Tagung beginnt am Freitag, den 20. Mai 2022, um 13 Uhr und endet an diesem Tag mit einem öffentlichen Abendvortrag von Dominique Bourel (Paris/Jerusalem) zum Thema „Mendelssohn und Moehsen“. Am Samstag beginnt die Veranstaltung um 9.30 Uhr und endet gegen 18 Uhr.

Die Konferenz findet in Kooperation mit der Mendelssohn-Gesellschaft, der Berliner Ärzte-Kammer, der Berliner Gesellschaft für Geschichte der Medizin e. V., dem Verein für die Geschichte Berlins e. V. und der Numismatischen Gesellschaft zu Berlin statt. Sponsoren sind die Berliner Ärzte-Kammer, die Berliner Gesellschaft für Geschichte der Medizin und das Münzauktionshaus Künker, Osnabrück.

Information und Anmeldung (unbedingt erforderlich) bis zum 15. Mai 2022 unter
hans-uwe.lammel@charite.de und ugolden@emory.edu.                                      

Die Konferenz findet als Präsenzveranstaltung unter den gültigen Hygieneregeln statt.

02.12.2021

DAS ACHTZEHNTE JAHRHUNDERT

Im November erschien Heft 2 des Jahrgangs 45/2021 der Zeitschrift »Das achtzehnte Jahrhundert« der DGEJ als Themenheft Hermeneutik und Recht im 18. Jahrhundert mit einem umfangreichen Rezensionsteil und den folgenden Beiträgen: Frank Grunert, Denis Thouard: Einleitung. Hermeneutik und Recht im 18. Jahrhundert. – Jan Schröder: Theorien der Gesetzesinterpretation in der Neuzeit. Ein Überblick. – Laetitia Ramelet: Rechtswirksamkeit durch Auslegung. Prinzipien der juristischen Auslegung in Grotius’ De Iure Belli ac Pacis (1625). – Frank Grunert: De Interpretatione. Die Hermeneutik in den deutschen Naturrechtslehren. – Oliver R. Scholz: »Und dieses dienet auch zur Auslegungskunst […]«. Zur Rolle von Präsumtionen in Recht und Hermeneutik. – Christian Berner: Billigkeit. Meiers Versuch einer allgemeinen Auslegungskunst und ihr Verhältnis zur Jurisprudenz. – Matthias Kaufmann: Giambattista Vico: Hermeneutik als Deutung des Menschengemachten. – Falk Bretschneider, Rainer Maria Kiesow, Claudine Moulin, Christof Schöch: Die alten Wörter des Rechts. Über MetaLEX – digitale Metalexikographie der historischen Rechtssprachen in Europa.

09.11.2021

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in am IZEA

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die auf drei Jahre befristete Stelle einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/s (m-w-d) in Vollzeit zu besetzen.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 15. Januar 2022 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA), Frau Prof. Dr. Elisabeth Décultot, 06099 Halle (Saale) oder per Mail an izea@izea.uni-halle.de

vollständige Ausschreibung (PDF) auf Deutsch und Englisch

04.11.2021

Call for Paper: War Times in the 18th century Perceptions and Memories, Seminar for Early Career Scholars, September 25 – September 30 2022 in Schloss Seggau/Leibnitz (Austria)

The International Society for Eighteenth-Century Studies (ISECS) invites applications from scholars in all
fields of eighteenth-century studies to participate in a four-day International Seminar for Junior Eighteenth-
Century Scholars. The seminar will be organized by the Society for Eighteenth Century Studies on South
Eastern Europe with its seat at university of Graz.

The seminar is limited to 15 participants. Proposals should be based on an original research project (e.g. a doctoral dissertation) which addresses the theme of the seminar. Because this is a seminar rather than a conference, each participant will be given approximately one hour to present their research. Preference will be given to scholars who are at the beginning of their academic career (PhD or equivalent for less than six years). The official languages of the seminar are English and French. Translations of abstracts and various seminar materials not in English will be made available to participants. Accommodation costs (Sunday night to Saterday morning) and lunches and dinners will be covered in full by the organizers, who will be
responsible for reserving rooms in the congress center at Seggau castle. Participants must cover their own travel costs.
Applications should include the following information: a brief curriculum vitae with date of PhD (or
equivalent); a list of principal publications and scholarly presentations; a brief description of the proposed paper (max 1,000 words). The description must show how the applicant’s project addresses the theme of the seminar, and how it fits with their wider research.

Applications are invited by 31th January 2022. Please send applications by e-mail to sog18@uni-graz.at. All applicants will be notified about the outcome of their application by 28th February 2022.

vollständige Ausschreibung (PDF), auf Englisch und Französisch

02.11.2021

Tagung: L’expérience sensorielle dans les expositions d’art au XVIIIe siècle / The Sensory Experience in 18th Century Art Exhibitions, 18.-19.11.2021 in Paris (hybrid)

Der erste Teil der Tagung hat bereits im Juni als Online-Veranstaltung stattgefunden. Der zweite Teil der Tagung wird nun als Hybridveranstaltung am 18. und 19. November im Centre Dominique-Vivant Denon des Musée du Louvre in Paris veranstaltet. Er widmet sich der Thematik “L’expérience de la visite: du spectateur au critique”.

Die kostenfreie Registrierung für die Konferenz ist noch bis zum 12. November 2021 möglich. Anmeldung per Mail an: inscriptions.corps.sensoriel@gmail.com.

Plakat und Programm (PDF)

Wissens- und Wissenschaftsgeschichte Stipendienprogramm des IZEA

Die Gerda Henkel Stiftung fördert seit 2021 ein neues, der Wissens- und Wissenschaftsgeschichte gewidmetes Stipendienprogramm des IZEA in Halle (Saale).
Ausgeschrieben werden zwei Stipendien für Promovierte für bis zu drei Monate im Höhe von 2.300 € p. M. und ein Stipendium für DoktorandInnen für bis zu drei Monate in Höhe von 1.600 € p. M. Bewerbungen werden bis zum 15. Januar 2022 unter izea(a)izea.uni-halle.de entgegengenommen.
Mit dem für zunächst zwei Jahre geförderten Stipendienprogramm beabsichtigt das IZEA die gezielte Förderung der wissens- und wissenschaftsgeschichtlichen Forschung mit Schwerpunkt in der Aufklärungszeit, und damit eines Bereichs, der vor dem Hintergrund aktueller wissenschaftspolitischer und gesellschaftlicher Debatten von besonderer Relevanz ist.
Weitere Informationen finden Sie hier

Deutsch

Englisch

21.10.21

Kolloquium: Que reste-t-il aujourd’hui de l’ironie voltairienne? Brüssel 8.-9. November 2021

Aus Anlass des Abschlusses der Œuvres complètes de Voltaire veranstaltet die Académie Royale de Belgique am 8. und 9. November ein Kolloquium zum Thema ‘Que reste-t-il aujourd’hui de l’ironie voltairienne?’ im Palais des Académies in Brüssel.

Programm (PDF) mit Link zur Anmeldung

07.10.2021

Workshops: Inventions of Enlightenment. The emergence and use of the concepts of Lumières, Enlightenment and Aufklärung between 1800 and 1980

Am 18.10., 25.10. und 25.11.2021 veranstaltet das IZEA Halle in Kooperation mit der Voltaire Foundation (Oxford) drei zusammenhängende Online-Workshops zu den Konzepten “Lumières”, “Enlightenment” und “Aufklärung”. Tagungssprachen sind Englisch und Französisch.

Anmeldung per Mail an Mike Rottmann: mike.rottmann@izea.uni-halle.de.

Flyer mit Programm (PDF) auf Englisch und Französisch

05.10.2021

CALL FOR PAPERS: DAS ERBE DER AUFKLÄRUNG: AKTUALITÄT, HISTORIOGRAPHIE UND RE-LEKTÜREN. JAHRESTAGUNG DER DGEJ AN DER UNIVERSITÄT AUGSBURG, 08.–10.09.2022

Mehr als die Antike, mehr als die Renaissance, der Barock oder die Romantik ruft die Aufklärung starke Identifikationen aber auch Ablehnungen hervor. Der Rückgriff auf die „Aufklärung“ dient der Zeitkritik als Reflexionsfolie und Bezugspunkt im Verhältnis zur Vergangenheit aber auch zur Zukunft. Die Transformation der Aufklärung in ein rein historisches Objekt, das – gleichsam distanziert – wissenschaftlich erforscht werden kann, ist bislang unvollständig geblieben. Im Rahmen der Tagung soll – in diachroner und interdisziplinärer Perspektive – das breite Spektrum reflektiert werden, mit dem „die Aufklärung“ historisiert und immer wieder von neuem aktualisiert wurde und wird. Beiträge zu folgenden Fragestellungen werden erbeten:

Aufklärung in der Aktualität: Welche Rolle spielt der Bezug auf die Aufklärung im gegenwärtigen politischen-öffentlichen Diskurs in den unterschiedlichen Ländern Europas und der Welt? Ist z. B. der Rekurs auf die Aufklärung ein Reflex des Westens, oder spielt er auch in anderen Regionen der Welt eine Rolle, ungeachtet deren anderen politischen Traditionen?

Historiographie der Aufklärung: Kann man Epoche und Brüche in der Historiographie der Aufklärung identifizieren? Welche Werke spielten dabei eine prägende Rolle? Man denke z. B. an Cassirers Philosophie der Aufklärung von 1932, in der der Autor am Vorabend der nationalsozialistischen Machtübernahme vorschlug, sich als Gesellschaft „wieder den hellen und klaren Spiegel“ vorzuhalten, den „die Aufklärungsepoche geschaffen hat“. Welche Rolle spielt die Aufklärung in der Historiographie des 18. Jahrhunderts, sowohl als Erbe, auf das man sich beruft, als auch als Ablehnungsform, sowohl seitens der Konservativen aber auch seitens der Kritischen Theorie und der Postmoderne?

Aufklärung und Europa: Welche Rolle spielt der Rückgriff auf die Aufklärung im Diskurs über Europa? Als Gründungsnarrativ der Moderne (Lottes 2011/ Todorov 2006/ Pagden 2013), oder als Ausdruck eines spezifischen europäischen Modells, das es zu relativieren (Conrad 2012), zu „provinzialisieren“ (Chakrabarty 2000) oder sogar abzulehnen (Mbembe 2013) gilt?

Re-Lektüren der Aufklärung in der Literatur, im Film und in den Künsten: Wie wird die Aufklärung in der zeitgenössischen Literatur, aber auch im Film, auf der Bühne und sogar in der bildenden Kunst, einschließlich Karikaturen und Comics, aktualisiert und konzeptualisiert?

Bewerbung: Vorträge sind in deutscher, englischer und französischer Sprache willkommen. Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Bitte senden Sie uns den Titel Ihres Vortrags verbunden mit einem Abstract (max. 3.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) und einer bio-bibliographischen Notiz bis zum 30.11.2021 an folgende Mailadresse: senarclv@hu-berlin.de. Die Erstattung von Reise- und Unterkunftskosten durch Drittmittel ist vorgesehen. Nicht-Mitglieder der DGEJ entrichten eine Teilnahmegebühr von € 25, die zugleich die Pausenversorgung und den geplanten Empfang abdeckt.

vollständige Ausschreibung (PDF), auf Deutsch und Französisch

17.08.2021

Teilnahmestipendien für die Internationale Wissenschaftliche Konferenz Jahrestagung der Dessau-Wörlitz-Kommission „Über Gärten im Gespräch: Wechselwirkungen zwischen Landschaftsgärten des und frühen 19. Jahrhunderts in Mittel- und Ostmitteleuropa“

(Für Informationen zur Tagung s.u.)

Aufgrund der großzügigen Förderung der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ist es uns möglich, für die Tagung Teilnahmestipendien in Höhe von 300 € für bis zu acht interessierte Studierende und Nachwuchswissenschaftlerinnen, vorrangig aus Polen und Deutschland, zu vergeben.

Interessenteninnen für ein Stipendium wenden sich bitte bis zum 27. August 2021 mit Ihrem Lebenslauf und einem kurzen Motivationsschreiben an Dr. Andrea Thiele: andrea.thiele@izea.unihalle.de.

12.08.2021

Wiedemann-Stipendien für Aufklärungsforschung

Einmal pro Jahr schreibt das IZEA die „Wiedemann-Stipendien für Aufklärungsforschung“ aus. Mit seiner großen historischen Bibliothek sowie seinen Forschergruppen zu einem breiten Themenspektrum der europäischen Aufklärung bildet das IZEA die führende Stätte der Aufklärungsforschung in Deutschland, die auch für viele internationale Forscher als Anlaufstätte fungiert. Um auswärtigen Aufklärungsforschern aus dem In- und Ausland den Aufenthalt in Halle zu erleichtern, wird jeweils ein DoktorandInnenstipendium sowie ein Forschungsstipendium für ausgewiesene WissenschaftlerInnen vergeben. Die Mittel dafür hat dankenswerterweise die Dr. phil. Fritz Wiedemann-Stiftung zur Verfügung gestellt.

Folgende Stipendien werden vergeben:
• 1 Forschungsstipendium für WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland für Forschungsaufenthalte in Halle von zwei Monaten Pauschalstipendium: 3.600,- €
• 1 DoktorandInnenstipendium für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem In- und Ausland für Forschungsaufenthalte in Halle von drei Monaten Pauschalstipendium: 3.300,- €

Die Bewerbungsfrist für die Stipendienausschreibung ist der 30.09.2021.
Ihre Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Elisabeth Décultot
+49 345 55 21770
izea(at)izea.uni-halle.de
https://www.izea.uni-halle.de/chancen/wiedemann-stipendium.html

vollständige Ausschreibung (PDF)

05.08.2021

Jahrestagung der Dessau-Wörlitz-Kommission, Internationale Wissenschaftliche Konferenz: Über Gärten im Gespräch: Wechselwirkungen zwischen Landschaftsgärten des 18. und frühen 19. Jahrhunderts in Mittel- und Ostmitteleuropa. 09.–11. September 2021 Historischer Gasthof „Zum Eichenkranz”, Wörlitz

Die Dessau-Wörlitz-Kommission widmet ihre diesjährige Jahrestagung, die sie in Kooperation mit der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz und der Pückler Gesellschaft für die Erforschung und Erhaltung historischer Gärten e.V. durchführt, der Geschichte des Landschaftsgartens in seiner grenzüberschreitenden Dimension.
Neben genuin gartenkünstlerisch, landschaftsästhetisch oder kulturellen Fragestellungen will die Tagung auch die dynastisch-politischen und herrschaftlich-genealogischen Motive von Landschaftsgestaltungen in Polen, Russland oder dem Alten Reich in den Blick bekommen. Die gartenkünstlerische Inszenierung der herrschaftlichen Gärten als Memoriallandschaften eines uralten angestammten Herkommens des eigenen Adelsgeschlechts oder die Ausgestaltung von neugotischen oder klassizistischen Gartenbauten und Landsitzen zu paternalisch-patriotischen oder nationalen Erinnerungsorten sollen in ihrer je eigenen Semantik debattiert werden. Auf dem internationalen Kolloquium diskutieren einschlägig ausgewiesene KunsthistorikerInnen und FachwissenschaftlerInnen mit GartendenkmalpflegeInnen aus verschiedenen Landschaftsgärten Polens und Deutschlands.

Konzeption und wissenschaftliche Leitung: PD Dr. Michael Niedermeier, Dr. Jana Kittelmann, Dr. Ingo Pfeifer, Dr. Andrea Thiele

Die Tagung wird als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt und findet unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie statt. Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt.

Kontakt, Anmeldung und weitere Informationen:
Dessau-Wörlitz-Kommission: Dr. Andrea Thiele, Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Franckeplatz 1, Haus 54, 06110 Halle (Saale), Germany
Bitte melden Sie sich bis zum 30. August an unter dwk@izea.uni-halle.de
Weitere Informationen unter Dr. Andrea Thiele, Tel.: +49 345 55 21772, andrea.thiele@izea.uni-halle.de

Faltblatt mit Programm und weiteren Informationen (PDF)

Anmeldekarte (PDF)

15.07.2021

Call for Paper für die internationale Tagung : Le stagioni dell’erudizione e le generazioni degli eruditi. Una storia europea, secoli XV-XIX (Die Jahreszeiten der Wissenschaft und die Generationen von Gelehrten. Eine europäische Geschichte, XV. bis XIX. Jahrhundert), Florenz, 07.09. April 2022

Für die wissenschaftliche Organisation sind Dr. Jean Boutier (‘École des hautes études en sciences sociales), Prof. Dr. Fabio Forner (Uni Verona), Prof. Dr. Maria Pia Paoli (Scuola Normale Superiore Pisa, Koordinierung), Prof. Dr. Paolo Tinti (Uni Bologna) und Prof. Dr. Corrado Viola (Uni Verona) verantwortlich. 

Vorschläge (max. 500 Wörter) können bis zum 15. September 2021 zusammen mit einem kurzen Lebenslauf des Vortragenden (max. 1 Seite mit 2.000 Zeichen) an stagionierudizione.firenze2022@gmail.com gesendet werden. Tagungssprachen sind Italiensich, Englisch, Französisch und Spanisch. Der Tagungsband wird innerhalb von 12 Monaten nach Abschluss in gedruckter und/oder online, peer-reviewed und ggf. frei zugänglicher Form veröffentlicht.

vollständige Ausschreibung (PDF)

06.07.2021

JAHRESTAGUNG UND MITGLIEDERVERSAMMLUNG, 9. BIS 10. SEPTEMBER 2021 IN DER HERZOG AUGUST BIBLIOTHEK WOLFENBÜTTEL

Am 09. September 2020, 19.00 Uhr, findet in Wolfenbüttel die jährliche Mitgliederversammlung der DGEJ im Rahmen der Jahrestagung »Die Welt im Dorf« statt. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung gebeten.

22.06.2021

DAS ACHTZEHNTE JAHRHUNDERT

Im Mai erschien Heft 1 des Jahrgangs 45/2021 der Zeitschrift »Das achtzehnte Jahrhundert« der DGEJ mit einem umfangreichen Rezensionsteil und den folgenden Beiträgen: Jürgen Overhoff: Ein menschengemachtes Wunderkind. Emilie Basedow und die Ambivalenzen der philanthropischen Aufklärung. – Johan van der Zande: What was Popular Philosophy? – Frank Stückemann: Justus Möser (1720-1794) als spiritus rector einer überregionalen und überkonfessionellen Publizistik in Westfalen. – Adrian Kuhl: Librettistische Kostümregie in Die Geisterinsel von F. W. Gotter und F. H. Freiherr von Einsiedel als Zeugnis auktorialen Inszenierens um 1800. – Arne Klawitter: Vermächtnisse für Freigeister. Die religionsphilosophischen Bekenntnisse des Dichters Ludwig August Unzer.

01.06.2021

Tagung „Gelebte Aufklärung. Johann Georg Sulzer (1720–1779) im Kontext“, Halle an der Saale, 18.–20. Mai 2022

Johann Georg Sulzer, dessen Geburtstag sich im Oktober 2020 zum 300. Mal jährte, gehört zu den zentralen Akteuren der Europäischen Aufklärung. In seinem vielfältigen und facettenreichen Werk spiegeln sich ästhetische, wissenschaftliche, pädagogische, anthropologische und literaturkritische Positionen, Diskurse und Debatten der Epoche in geradezu beispielhafter Art und Weise wider. Sowohl wissenschaftlich und kulturell als auch institutionell betrachtet ist Sulzer ein Knotenpunkt in der intellektuellen Geschichte des 18. Jahrhunderts.

Die Tagung will Sulzer und sein Œuvre im historischen Kontext und mit Blick auf aktuelle Fragestellungen der Forschung disziplinen-, medien- und gattungsübergreifend diskutieren. Fallstudien zu einzelnen Quellenbeständen, Schriften und Werken sind dabei ebenso willkommen wie eine Verortung Sulzers in allgemeinen und übergreifenden Themenfeldern sowie in gelehrten, kulturellen und sozialen Praktiken seiner Zeit. Beiträge zu Zeitgenoss(inn)en und Protagonist(inn)en, in denen sich Anknüpfungsmöglichkeiten und Schnittstellen zu Sulzer, seinen Ideen und seinem Wirken eröffnen, sind gleichfalls möglich.

Ziel ist es, über Sulzer ins Gespräch zu kommen und dabei sowohl sein Profil als auch das Profil seiner Epoche weiter zu schärfen, zu diskutieren und kritisch zu reflektieren.

Für die Beiträge sind jeweils 45 Minuten (30 Minuten Vortragszeit +15 Minuten Diskussion) vorgesehen. Reise- und Übernachtungskosten werden übernommen.

ausführliches Tagungsexposé (PDF)

01.06.2021

Call for Paper: Panel für Nachwuchwissenschaftler*innen im Rahmen der Tagung „Gelebte Aufklärung. Johann Georg Sulzer (1720–1779) im Kontext“, Halle an der Saale, 18.–20. Mai 2022

Für ein Panel im Rahmen der geplanten Tagung „Gelebte Aufklärung. Johann Georg Sulzer (1720–1779) im Kontext“ (Halle an der Saale, 18.–20. Mai 2022, organisiert von Elisabeth Décultot und Jana Kittelmann) sind vier Plätze vornehmlich an Nachwuchswissenschaftler*innen zu vergeben.

Die Tagung will Johann Georg Sulzers vielseitiges Werk im historischen Kontext und mit Blick auf aktuelle Fragestellungen der Aufklärungsforschung disziplinen-, medien- und gattungsübergreifend diskutieren. Fallstudien zu Quellenbeständen, Schriften und Werken sind dabei ebenso willkommen wie eine Verortung Sulzers in allgemeinen und übergreifenden Themenfeldern sowie in gelehrten, kulturellen und sozialen Praktiken seiner Zeit. Vorschläge für Beiträge, die eher Schnittstellen zu Sulzer, seinen Ideen und seinem Wirken eröffnen, können ebenfalls eingereicht werden. Über die Annahme der Beiträge entscheidet das Tagungskomitee. Reise- und Übernachtungskosten werden übernommen.

Interessierte werden gebeten, ihren Beitragsvorschlag mit einer kurzen Skizze bis zum 25. Juli 2021 einzusenden an: jana.kittelmann@izea.uni-halle.de

Bei Rückfragen und für nähere Informationen wenden Sie sich bitte ebenfalls an jana.kittelmann@izea.uni-halle.de

18.05.2021

Stellenausschreibung: Geschäftsführung der Lessing-Akademie

Die Lessing-Akademie e.V. Wolfenbüttel ist ein eingetragener Verein mit ca. 270 Mitgliedern. Ihr Aufgabengebiet umfasst Leben, Werk und Wirkung Lessings; dazu zählen Forschungsprojekte, Veröffentlichungen, wissenschaftliche und öffentliche Veranstaltungen sowie die Arbeit in schulischen Kontexten. Zu den Veranstaltungsformen gehören Tagungen, Vortrags- und Leseveranstaltungen, dazu kommen Dienstleistungen. Die Akademie arbeitet regional und international.

In der Lessing-Akademie ist zum 1. Okt. 2021 die Stelle der Geschäftsführung (M/W/D) zu besetzen. Die Arbeitszeit beträgt 20 Wochenstunden. Entgelt: E 13TV-L. Bitte scheuen Sie sich nicht, bei Fragen den Präsidenten der Lessingakademie zu kontaktieren (c.berghahn@tu-bs.de).

Ihre aussagefähige Bewerbung mit Lebenslauf, bisheriger beruflicher Laufbahn und Publikationen wird bis zum 8.6.2021 (bitte nur digital in einer einzigen PDF) erbeten an: Prof. Dr. Cord-Friedrich Berghahn. Email: c.berghahn@tu-bs.de

vollständige Ausschreibung (PDF)

18.05.2021

Call for Papers: „BadPyrmont – ein Ort ohne Grenzen?“ Interdisziplinäre Tagung vom 28. bis 30. September 2022 in Osnabrück

Kur-und Badeorte haben eine Bedeutung über die bloße Regeneration und physische Heilung hinaus. Die unterschiedlichen Funktionen eines Kurortesrücken diesen in das besondere Interesse der Aufklärungsforschung. Die bisherige Forschung konzentriert sich überwiegend auf einzelne berühmte Brunnengäste und analysiert die Badereisen des 18. Jahrhunderts vor allen Dingen aus sozialhistorischer Perspektive. Dabei wurde besonders das heterotopische Potenzial der Kur-und Badeorte vielfach betont.

An dieser Stelle möchte die vom Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit geplante sowievom Land Niedersachsen geförderte Tagung anknüpfen und speziell den Ort Bad Pyrmont als Zentrum des Austausches, der Geselligkeit und der Inspiration im Zeitalterder Aufklärung in den Blick nehmen. Hierbei soll der weiterführenden Frage nachgegangen werden, inwiefern das Bad Pyrmont des 18. Jahrhunderts als Möglichkeitsraum oder im Sinne Foucaults als Heterotopie betrachtet werden kann.

Um sich Bad Pyrmont als Möglichkeitsraum bzw. „Ort ohne Grenzen“zu nähern, sollen verschiedene Bereiche interdisziplinär erschlossen werden. Die Tagung versucht ,verschiedene kulturhistorische und -wissenschaftliche Konzepte zu bündeln und neu zu perspektivieren, um so ein Bild von Bad Pyrmont im 18. Jahrhundert als Möglichkeitsraum zu generieren bzw. vorhandene, utopisch aufgeladene Darstellungen zu revidieren. Es sollen verschiedene Blickwinkel aus sozialgeschichtlichen, literarischen, philosophisch-ästhetischen, geschlechtergeschichtlichen und kommunikationsgeschichtlichen Themenbereichen gegenübergestellt werden.

Interessierte werden gebeten, bis zum 15.Juli 2021 ihre Themenvorschläge für einen Vortrag (kurze Skizze von max. 3000 Zeichen) mit einem kurzen Anschreiben (akademischer Werdegang, Forschungs-schwerpunkte) an die untenstehende Adresse einzusenden. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Publikation der Tagungsbeiträge ist geplant. Je nach aktueller Corona-Situation wird die Tagung im hybriden Präsentationsmodell in Osnabrück stattfinden.

Kontakt: Interdisziplinäres Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit Kathleen Burrey und Karl Piosecka, E-Mail: badpyrmont22@uni-osnabrueck.de

vollständige Ausschreibung (PDF)

18.05.2021

Tagung « L’expérience sensorielle dans les expositions d’art au XVIIIe siècle / The Sensory Experience in 18th Century Art Exhibitions »

Am 10. und 11. Juni 2021 findendet die Tagung « L’expérience sensorielle dans les expositions d’art au XVIIIe siècle / The Sensory Experience in 18th Century Art Exhibitions » statt. Der im Juni virtuell stattfindende erste Teil der Tagung widmet sich der Thematik « L’expérience de l’oeuvre: des émotions aux sensations / The experience of the work of art: from emotion to sensation ». Der zweite Teil der Tagung findet aller Voraussicht nach in Präsenz am 18. und 19. November im Centre Vivant-Denon des Musée du Louvre in Paris statt. Dafür wird es noch eine gesonderte Ankündigung geben.

Die kostenfreie Registrierung für die Konferenz ist noch bis zum 4. Juni 2021 möglich (Link siehe Plakat)

Plakat und Programm mit näheren Informationen

18.05.2021

DAS ACHTZEHNTE JAHRHUNDERT

Mitte Mai erscheint Heft 1 des Jahrgangs 45 (2021) der Zeitschrift »Das achtzehnte Jahrhundert« der DGEJ mit folgenden Beiträgen zum Thema The Female ‚Wunderkind‘ in the 18th Century (Deutsch-amerikanisches Panel auf der 52. Tagung der ASECS, 7. bis 11. April 2021): Jürgen Overhoff: Ein menschengemachtes Wunderkind. Emilie Basedow und die Ambivalenzen der philanthropischen Aufklärung – Arne Klawitter: Vermächtnisse eines Zweiflers. Die religionsphilosophischen Bekenntnisse des Freigeistes Ludwig August Unzer – Frank Stückemann: Justus Möser (1720–1794) als spiritus rector einer überregionalen und überkonfessionellen Publizistik in Westfalen – Adrian Kuhl: Librettistische Kostümregie in Die Geisterinsel von F. W. Gotter und F. H. Freiherr von Einsiedel als Zeugnis auktorialen Inszenierens um 1800 – Johan van der Zande: What was Popular Philosophy?

11.05.2021

Soeben wurde der Rundbrief 50/2021 per Mail an alle Mitglieder der DGEJ versandt, die ihr Ja zur EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erklärt haben.

20.04.2021

Call for Papers: 14. Forum junger Bildungshistoriker*innenEmerging Researchers’ Conference for the History of Education 12.–13. September 2021, Universität Kassel

Nachdem das 13. Forum junger Bildungshistoriker*innen im vergangenen Jahr als digitale Veranstal-tung durchgeführt werden konnte, wird das nächste Forumbereits am 12./13. September 2021 im Vorfeld der Sektionstagung »Universitäten und Hochschulen zwischen Beharrung und Reform. Bildungs-historische Perspektive« (Kassel, 13.–15. September 2021) stattfinden. Damit wird der zweijährige Turnus durchbrochen und das Forum an die Haupttagung der Sektion angeschlossen. Dies soll auch zukünftig so beibehalten werden, wobei das Thema der Sektionstagung für das Forum der Emerging Researchers unmaßgeblich bleibt.

Das Forum richtet sich an alle Emerging Researchers, die zu Themen und Fragen der Historischen Bildungsforschung arbeiten. Wir möchten denjenigen, die eine wissenschaftliche Qualifikationsarbeit (vor allem eine Dissertation) anfertigen, im Rahmen des Forums die Möglichkeit geben, ihre Strategien oder vorläufigen Ergebnisse ihrer Forschungen vorzustellen und zu diskutieren. Grundsätzlich sind jegliche Forschungsarbeiten willkommen, ungeachtet des jeweiligen Arbeitsstandes.

Projektskizzen sind auf Deutsch oder Englisch mit einem Umfang von ca. einer Seite sowie mit einer kurzen biografischen Notiz bis zum 30. Juni 2021 an hbf.emerging-researchers@uni-muenster.dezu senden. Eine Teilnahme als Gast ohne eigenen Beitrag ist ebenfalls möglich und erwünscht. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter https://wwuindico.uni-muenster.de/e/hbfnachw. Nähere Informationen zur Organisation des Forums werden außerdem über die die Mailinglisten der Sektion und über unseren Twitter-Account @HistEdGER mitgeteilt.

Kontakt: Dr. Andreas Oberdorf (Münster), Agneta Floth (Bielefeld) Vertretung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Sektion Historische Bildungsforschung derDeutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), Kontakt: hbf.emerging-researchers@uni-muenster.de

20.04.2021

Call for Papers für die Sektionstagung der Sektion Historische Bildungsforschung der DGfE an der Universität Kassel, 13.–15. September 2021 Universitäten und Hochschulen zwischen Beharrung und Reform. Bildungshistorische Perspektiven

Universitäten gehören zu den ältesten Einrichtungen organisierter Wissensvermittlung auf der Welt. Seit ihrer Entstehung im Hochmittelalter waren sie nicht allein der Erzeugung wissenschaftlichen Wissens verpflichtet, sondern auch derWeitergabe des Wissens und seiner internen wie öffentlichenDiskussion. Auch wissenschaftlich Lehrende und Studierende gab es als Statusgruppen von Beginn an; sie konstituierten die Universität, unterschieden sie in allen Jahrhunderten von Schulen und Akademien. Nur wenige andere Themen eignen sich so sehr wie Universitäten und Hochschulen zu einer die Epochen bis zur Zeitgeschichte umgreifenden und zugleich globalgeschichtlich interessierten bildungshistorischen Forschung. Aus Sicht der Bildungsgeschichte stehen dabei Fragen im Mittelpunkt, welche Lehren und Lernen, Erziehung, BildungundSozialisation, Geschlechter-und Generationenverhältnisse, aber auch Fragen nach der Produktion pädagogischen bzw. erziehungswissenschaftlichen Wissens betreffen. Die bildungshistorische Erfor-schung des Hochschulbereichs eröffnet zudem sämtliche theoretischen Zugänge: Ideen-, Theorie-und Diskursgeschichteebenso wie Politik-, Sozial-und Kulturgeschichte.

Verantwortliche: Edith Glaser, Carola Groppe, Jürgen Overhoff

Konferenzsprachen sind deutsch und englisch. Es können Vorschläge für Beiträge (Abstracts mit bis zu 3.000 Zeichen) bis zum 30. April 2021 eingereicht werden per E-Mail bei Prof. Dr. Carola Groppe, Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, unter:groppe@hsu-hh.de

30.03.2021

Rudolph Zacharias Becker und das intellektuelle Gotha um 1800. Internationale Konferenz am Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt vom 28.-30. März 2022. Forschungszentrum Gotha

Verschoben auf den 9.-11. Juni 2022!

Das einzige weltliche Werk, das in der »Goethezeit« in einigen hunderttausend Exemplaren aufgelegt und von mehr als einer Million Menschen in Deutschland gelesen wurde, war ein in Gotha geschriebenes, gedrucktes und verlegtes Buch, nämlich das Noth- und Hülfs-Büchlein von Rudolph Zacharias Becker (1752-1822), der als Volksaufklärer, Publizist, Verleger und Geheimbündler nicht nur die bedeutendste Person im literarischen Gotha, sondern einer der reichsweit wirkungsmächtigsten Schriftsteller im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert gewesen ist.

30.03.2021

Förderpreis für junge Aufklärungsforschung 2022 | Early Career Grant for Enlightenment Research 2022

Das das IZEA und die Humboldt-Professur schreiben einen Förderpreis für junge Aufklärungsforschung für das Jahr 2022 aus. Mit diesem Format sollen gezielt jüngere Forscherinnen und Forscher angesprochen werden. Mit dem Preis wird ein Workshop-Konzept gefördert, das von den Gewinnern des Preises organisiert wird. Der prämierte Workshop soll im Sommersemester 2022 am IZEA stattfinden.

Die Bewerbungsfrist endet am 30.04.2021.

vollständige Ausschreibung (PDF)

30.03.2021

Call for Article: Climat et environnement (Revue Dix-huitième siècle 54(2022))

A l’heure où les questions du changement climatique et de l’empreinte carbone sont au premier plan de l’actualité, un volume sur les perceptions et interactions environnementales au XVIIIe siècle paraît bienvenu. Pour accueillir toutes les acceptions d’environnement, un dossier pluridisciplinaire, et si possible transdisciplinaire, est de mise afin de croiser les perspectives des historiens (historiens des sciences, du climat, de l’environnement, et de l’art), des philosophes, et des littéraires.

Responsables scientifiques du dossier : Laurent Brassart, Laurent Châtel, Emilie-Anne Pepy et Anouchka Vasak.

Envoi de propositions : Le volume 54, résolument interdisciplinaire, pourra accueillir des contributions sur la littérature, l’histoire, l’histoire de l’art, les sciences du climat, de l’environnement et de la nature dans l’Europe du long XVIIIe siècle. Les propositions feront l’objet d’une sélection par un comité scientifique ; un abstract circonstancié d’environ 700/800 mots avec une courte bibliographie est à envoyer avant le 1er novembre 2020 à l’adresse suivante : climatenvironnementrevue@gmail.com

Une fois les propositions acceptées, les articles seront à remettre avant le 30 avril 2021. Pour plus d’informations sur la Revue voir : https://www.sfeds.fr/publications-18eme-siecle/revue-dix-huitième-siècle.

Call for Article und Bibliografie als PDF

DAS ACHTZEHNTE JAHRHUNDERT

Im November erschien Heft 2 des Jahrgangs 44/2020 der Zeitschrift »Das achtzehnte Jahrhundert« der DGEJ als Themenheft Schnittstellen zwischen Alter und Gender in der Gesellschaft der Aufklärung mit einem umfangreichen Rezensionsteil und den folgenden Beiträgen: Cornelia Dahmer: »You are now in your fifteenth year, and must soon act for yourself«: Age and Gender in Eighteenth-Century Female Conduct Books. – Elena Deanda-Camacho: The Reproduction of Non-Productive Sex: The Brothel as a Site of Learning in English, French, and Spanish ›Pornologies‹. – Susanne Schmid: Mannstolle Hexen, weise Ratgeberinnen und Intrigantinnen: Frauen jenseits des marriage plot in Texten von Tobias Smollett, Frances Brooke und Jane Collier. – Ana Rueda: At the Crossroads of Age and Gender: Widowhood in the Spanish Long Eighteenth Century. Die Liste der für eine mögliche Rezension eingegangenen Bücher finden Sie auch hier.

LEKTÜRE UND GESCHLECHT IM 18. Jahrhundert. Zur Situativität des Lesens zwischen EInsamkeit und Geselligkeit

In der Reihe »Das achtzehnte Jahrhundert. Supplementa« erschien soeben im Wallstein Verlag Band 29, herausgegeben von Luisa Banki und Kathrin Wittler über die Geschlechtliche Codierung von Lesesituationen im 18. Jahrhundert.

Vorschlag für Themenheft Dix-Huitième Siècle 55 (2023)

*Dix-Huitième Siècle* est une revue pluridisciplinaire francophone qui a pour mission de publier toute étude portant sur le 18e siècle, sans limite
d’aire géographique, de discipline ou d’école. Elle est une référence
internationale https://www.cairn.info/revue-dix-huitieme-siecle.htm

*La revue Dix-Huitième Siècle lance un appel à propositions pour le Dossier
thématique de son n°55 / printemps 2023.*
Les Dossiers de la revue regroupent une vingtaine d’articles inédits, en
français, et sont précédés par un avant-propos des pilotes.

Les personnes intéressées sont invitées à nous envoyer :

– un argumentaire général qui justifie le choix et le problématise,
– une courte bibliographie,
– une première proposition de structure,
– des suggestions d’auteurs et d’autrices pressenti.e.s ou contacté.e.s.
Les pilotes du Dossier retenu publieront ensuite un appel à
contributions.

Les propositions doivent impérativement être pluridisciplinaires. On sera
attentif à l’équilibre entre les écoles, les nationalités, les âges, les
statuts, les sexes.

On demande que les propositions soient portées par 2 à 4 personnes.

Les propositions détaillées sont à envoyer pour le 31 mars 2021 à la
direction de la revue : dhs@sfeds.fr

Les derniers Dossiers ont été consacrés aux sujets suivants :
en préparation : Climat et environnement des Lumières (54, 2022)
sous presse : « Le peuple en colère » (53, 2021)
« Barbaries, sauvageries ? » (52, 2020)
« La couleur des Lumières » (51, 2019)
« Les lieux de l’art » (50, 2018)
« Société du spectacle » (49, 2017)

La revue *Dix-Huitième Siècle *assure la production matérielle du Dossier
et sa publication. Organe de la Société Française d’Étude du Dix-Huitième
Siècle, la revue est lue par des centaines d’abonnées (personnes et
institutions), et désormais diffusée par Vrin.

Avec le comité de rédaction, je reste à votre disposition pour répondre à
vos questions.

Dans l’espoir de recevoir vos propositions, je vous prie de recevoir, chers
et chères collègues, l’assurance de mon très cordial dévouement,

Sophie Audidière, directrice de la revue
Laurent Châtel, Sophie Marchand, Gilles Montègre, Élise Pavy-Guilbert,
Odile Richard-Pauchet, Alain Sandrier, Pierre Wachenheim, comité de
rédaction de la revue


Stipendien für Aufklärungsforschung des IZEA

Einmal pro Jahr schreibt das IZEA die „Stipendien für Aufklärungsforschung“ aus. Sie sollen es sowohl erfahrenen als auch Nachwuchs-WissenschaftlerInnen ermöglichen, während eines Zeitraums von zwei bis drei Monaten Themen aus der ganzen Breite der Aufklärungsforschung unter optimalen Bedingungen zu bearbeiten, z. B. durch die Nutzung der umfangreichen Quellen- und Literaturbestände der hauseigenen Bibliothek sowie im Kontakt und Austausch mit den forschenden Experten am IZEA. Der großzügige Stifter des Stipendienprogramms ist die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.

Folgende Stipendien werden vergeben:

2 Forschungsstipendien für WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland für Forschungsaufenthalte in Halle von zwei Monaten
Pauschalstipendium: 3.600,- €

1 DoktorandInnenstipendium für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem In- und Ausland für einen Forschungsaufenthalt in Halle von drei Monaten
Pauschalstipendium: 3.300,- €

Die Bewerbungsfrist für die laufende Stipendienausschreibung endet am 31. März 2021.

Ihren formlosen Antrag auf ein Stipendium richten Sie bitte auf elektronischem Weg (ein PDF-Dokument) an die Geschäftsführende Direktorin des IZEA:

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung
Prof. Dr. Elisabeth Décultot
Franckeplatz 1, Haus 54
D-06110 Halle/Saale

izea(at)izea.uni-halle.de

Weitere Informationen finden Sie hier


Rückblick auf die Tagung “Kampfbegriff ‘Aufklärung’. Intellektuelle Strategien und transkulturelle Kontroversen”, organisiert von Dr. Johannes Birgfeld; Prof. Dr. Stephanie Catani; apl. Prof. Dr. Anne Conrad, Universität des Saarlandes, Saarbrücken 30.9. bis 2.10.2020. PDF


CARSTEN ZELLE ZUM EHRENMITGLIED DER DGEJ ERNANNT

Auf der Mitgliederversammlung am 17. September 2020 erhielt Prof. Dr. Carsten Zelle, der langjährige Herausgeber der Zeitschrift Das achtzehnte Jahrhundert (DAJ), seine Ernennungsurkunde. Der Präsident der Gesellschaft, Prof. Dr. Jürgen Overhoff, würdigte in einer Laudatio Zelles große Verdienste. Unter seiner Herausgeberschaft entwickelte sich die DAJ vom Mitteilungsblatt zum weithin geachteten Journal der wissenschaftlichen Forschung.



NEUER VORSTAND GEWÄHLT

Auf der Mitgliederversammlung am 17. September 2020 in Halle (Saale) wurde der neue Vorstand mit großer Mehrheit von den anwesenden Mitgliedern der Gesellschaft gewählt. Im Amt des Präsidenten bestätigt wurde Prof. Dr. Jürgen Overhoff; Prof. Dr. Iwan-Michelangelo d’Aprile, zuvor Schriftführer, wurde zum Vizepräsidenten gewählt; neue Schatzmeisterin ist Dr. Sylke Kaufmann; Schriftführer wurde Prof. Dr. Markus Friedrich; Dr. Kristin Eichhorn und Dr. Frank Grunert unterstützen den Vorstand erneut als Beisitzer/in; PD Dr. Vanessa de Senarclens wurde erstmals als Beisitzerin gewählt.

Ausgeschieden sind Prof. Dr. Claus-Dieter Osthövener (Vizepräsident), Dr. Ute Pott (Schatzmeisterin), Prof. Dr. Rotraud von Kulessa (Beisitzerin). Der Vorstand und die Geschäftsstelle danken für die fruchtbare gemeinsame Arbeit.



SILVAN MOOSMÜLLER: Von der himmlischen Harmonie zum musicalischen Krieg. Semantik der Stimmung in Musik und Literatur 1680-1740

In der Reihe »Das achtzehnte Jahrhundert. Supplementa« erschien soeben im Wallstein Verlag Band 28 über die musikalischen Wurzeln von »Stimmung« zwischen Sphärenharmonie und physiologischer Ästhetik.

MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2020 DER DGEJ

Am 17. September 2020, 18.30 Uhr, findet im Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen (Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle/Saale) die jährliche Mitgliederversammlung der DGEJ im Rahmen der Jahrestagung »Die Bilder der Aufklärung« statt.

DAS ACHTZEHNTE JAHRHUNDERT

Im Mai erschien Heft 1 des Jahrgangs 44/2020 der Zeitschrift »Das achtzehnte Jahrhundert« der DGEJ mit einem umfangreichen Rezensionsteil und den folgenden Beiträgen: Alexander Bitzel: Gelehrtenfreundschaft und Netzwerkarbeit in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts am Beispiel der Briefe von Johann Lorenz von Mosheim und Gabriel Wilhelm Goetten an Johann Christoph Gottsched. – Heinrich Bosse: Zwei Hauslehrer und sechs Adelshaushalte. Johann Christian Müller (1720–1772) in Pommern und Johann Wilhelm (von) Krause in Livland (1757–1828). – Vanessa de Senarclens: Spinoza in Hinterpommern: Ein wiederaufgetauchter Bibliothekskatalog von 1756 in kulturwissenschaftlicher Perspektive. – Jeff Loveland: Copying into Zedler’s Universal Lexicon: The Lessons of 150 Articles from Walch’s Philosophisches Lexicon. – Jörn Steigerwald: Vergleichende Kulturanthropologie nach dem anthropologischen Schlaf: Charles-Victor de Bonstettens L’homme du Midi et l’homme du Nord.

WELTENSAMMELN. Johann Reinhold Forster und Georg Forster

In der Reihe »Das achtzehnte Jahrhundert. Supplementa« erschien im Wallstein Verlag Band 27, herausgegeben von Elisabeth Décultot, Jana Kittelmann, Andrea Thiele und Ingo Uhlig, zur Materialitätsgeschichte der Aufklärung anhand der Sammelpraxis von Vater und Sohn Forster.