17.08.2021

Teilnahmestipendien für die Internationale Wissenschaftliche Konferenz Jahrestagung der Dessau-Wörlitz-Kommission „Über Gärten im Gespräch: Wechselwirkungen zwischen Landschaftsgärten des und frühen 19. Jahrhunderts in Mittel- und Ostmitteleuropa“

(Für Informationen zur Tagung s.u.)

Aufgrund der großzügigen Förderung der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ist es uns möglich, für die Tagung Teilnahmestipendien in Höhe von 300 € für bis zu acht interessierte Studierende und Nachwuchswissenschaftlerinnen, vorrangig aus Polen und Deutschland, zu vergeben.

Interessenteninnen für ein Stipendium wenden sich bitte bis zum 27. August 2021 mit Ihrem Lebenslauf und einem kurzen Motivationsschreiben an Dr. Andrea Thiele: andrea.thiele@izea.unihalle.de.

12.08.2021

Wiedemann-Stipendien für Aufklärungsforschung

Einmal pro Jahr schreibt das IZEA die „Wiedemann-Stipendien für Aufklärungsforschung“ aus. Mit seiner großen historischen Bibliothek sowie seinen Forschergruppen zu einem breiten Themenspektrum der europäischen Aufklärung bildet das IZEA die führende Stätte der Aufklärungsforschung in Deutschland, die auch für viele internationale Forscher als Anlaufstätte fungiert. Um auswärtigen Aufklärungsforschern aus dem In- und Ausland den Aufenthalt in Halle zu erleichtern, wird jeweils ein DoktorandInnenstipendium sowie ein Forschungsstipendium für ausgewiesene WissenschaftlerInnen vergeben. Die Mittel dafür hat dankenswerterweise die Dr. phil. Fritz Wiedemann-Stiftung zur Verfügung gestellt.

Folgende Stipendien werden vergeben:
• 1 Forschungsstipendium für WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland für Forschungsaufenthalte in Halle von zwei Monaten Pauschalstipendium: 3.600,- €
• 1 DoktorandInnenstipendium für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem In- und Ausland für Forschungsaufenthalte in Halle von drei Monaten Pauschalstipendium: 3.300,- €

Die Bewerbungsfrist für die Stipendienausschreibung ist der 30.09.2021.
Ihre Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Elisabeth Décultot
+49 345 55 21770
izea(at)izea.uni-halle.de
https://www.izea.uni-halle.de/chancen/wiedemann-stipendium.html

vollständige Ausschreibung (PDF)

05.08.2021

Jahrestagung der Dessau-Wörlitz-Kommission, Internationale Wissenschaftliche Konferenz: Über Gärten im Gespräch: Wechselwirkungen zwischen Landschaftsgärten des 18. und frühen 19. Jahrhunderts in Mittel- und Ostmitteleuropa. 09.–11. September 2021 Historischer Gasthof „Zum Eichenkranz”, Wörlitz

Die Dessau-Wörlitz-Kommission widmet ihre diesjährige Jahrestagung, die sie in Kooperation mit der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz und der Pückler Gesellschaft für die Erforschung und Erhaltung historischer Gärten e.V. durchführt, der Geschichte des Landschaftsgartens in seiner grenzüberschreitenden Dimension.
Neben genuin gartenkünstlerisch, landschaftsästhetisch oder kulturellen Fragestellungen will die Tagung auch die dynastisch-politischen und herrschaftlich-genealogischen Motive von Landschaftsgestaltungen in Polen, Russland oder dem Alten Reich in den Blick bekommen. Die gartenkünstlerische Inszenierung der herrschaftlichen Gärten als Memoriallandschaften eines uralten angestammten Herkommens des eigenen Adelsgeschlechts oder die Ausgestaltung von neugotischen oder klassizistischen Gartenbauten und Landsitzen zu paternalisch-patriotischen oder nationalen Erinnerungsorten sollen in ihrer je eigenen Semantik debattiert werden. Auf dem internationalen Kolloquium diskutieren einschlägig ausgewiesene KunsthistorikerInnen und FachwissenschaftlerInnen mit GartendenkmalpflegeInnen aus verschiedenen Landschaftsgärten Polens und Deutschlands.

Konzeption und wissenschaftliche Leitung: PD Dr. Michael Niedermeier, Dr. Jana Kittelmann, Dr. Ingo Pfeifer, Dr. Andrea Thiele

Die Tagung wird als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt und findet unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie statt. Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt.

Kontakt, Anmeldung und weitere Informationen:
Dessau-Wörlitz-Kommission: Dr. Andrea Thiele, Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Franckeplatz 1, Haus 54, 06110 Halle (Saale), Germany
Bitte melden Sie sich bis zum 30. August an unter dwk@izea.uni-halle.de
Weitere Informationen unter Dr. Andrea Thiele, Tel.: +49 345 55 21772, andrea.thiele@izea.uni-halle.de

Faltblatt mit Programm und weiteren Informationen (PDF)

Anmeldekarte (PDF)

15.07.2021

Call for Paper für die internationale Tagung : Le stagioni dell’erudizione e le generazioni degli eruditi. Una storia europea, secoli XV-XIX (Die Jahreszeiten der Wissenschaft und die Generationen von Gelehrten. Eine europäische Geschichte, XV. bis XIX. Jahrhundert), Florenz, 07. 09. April 2022

Für die wissenschaftliche Organisation sind Dr. Jean Boutier (‘École des hautes études en sciences sociales), Prof. Dr. Fabio Forner (Uni Verona), Prof. Dr. Maria Pia Paoli (Scuola Normale Superiore Pisa, Koordinierung), Prof. Dr. Paolo Tinti (Uni Bologna) und Prof. Dr. Corrado Viola (Uni Verona) verantwortlich. 

Vorschläge (max. 500 Wörter) können bis zum 15. September 2021 zusammen mit einem kurzen Lebenslauf des Vortragenden (max. 1 Seite mit 2.000 Zeichen) an stagionierudizione.firenze2022@gmail.com gesendet werden. Tagungssprachen sind Italiensich, Englisch, Französisch und Spanisch. Der Tagungsband wird innerhalb von 12 Monaten nach Abschluss in gedruckter und/oder online, peer-reviewed und ggf. frei zugänglicher Form veröffentlicht.

vollständige Ausschreibung (PDF)

06.07.2021

JAHRESTAGUNG UND MITGLIEDERVERSAMMLUNG, 9. BIS 10. SEPTEMBER 2021 IN DER HERZOG AUGUST BIBLIOTHEK WOLFENBÜTTEL

Am 09. September 2020, 19.00 Uhr, findet in Wolfenbüttel die jährliche Mitgliederversammlung der DGEJ im Rahmen der Jahrestagung »Die Welt im Dorf« statt. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung gebeten.

22.06.2021

DAS ACHTZEHNTE JAHRHUNDERT

Im Mai erschien Heft 1 des Jahrgangs 45/2021 der Zeitschrift »Das achtzehnte Jahrhundert« der DGEJ mit einem umfangreichen Rezensionsteil und den folgenden Beiträgen: Jürgen Overhoff: Ein menschengemachtes Wunderkind. Emilie Basedow und die Ambivalenzen der philanthropischen Aufklärung. – Johan van der Zande: What was Popular Philosophy? – Frank Stückemann: Justus Möser (1720-1794) als spiritus rector einer überregionalen und überkonfessionellen Publizistik in Westfalen. – Adrian Kuhl: Librettistische Kostümregie in Die Geisterinsel von F. W. Gotter und F. H. Freiherr von Einsiedel als Zeugnis auktorialen Inszenierens um 1800. – Arne Klawitter: Vermächtnisse für Freigeister. Die religionsphilosophischen Bekenntnisse des Dichters Ludwig August Unzer.

01.06.2021

Tagung „Gelebte Aufklärung. Johann Georg Sulzer (1720–1779) im Kontext“, Halle an der Saale, 18.–20. Mai 2022

Johann Georg Sulzer, dessen Geburtstag sich im Oktober 2020 zum 300. Mal jährte, gehört zu den zentralen Akteuren der Europäischen Aufklärung. In seinem vielfältigen und facettenreichen Werk spiegeln sich ästhetische, wissenschaftliche, pädagogische, anthropologische und literaturkritische Positionen, Diskurse und Debatten der Epoche in geradezu beispielhafter Art und Weise wider. Sowohl wissenschaftlich und kulturell als auch institutionell betrachtet ist Sulzer ein Knotenpunkt in der intellektuellen Geschichte des 18. Jahrhunderts.

Die Tagung will Sulzer und sein Œuvre im historischen Kontext und mit Blick auf aktuelle Fragestellungen der Forschung disziplinen-, medien- und gattungsübergreifend diskutieren. Fallstudien zu einzelnen Quellenbeständen, Schriften und Werken sind dabei ebenso willkommen wie eine Verortung Sulzers in allgemeinen und übergreifenden Themenfeldern sowie in gelehrten, kulturellen und sozialen Praktiken seiner Zeit. Beiträge zu Zeitgenoss(inn)en und Protagonist(inn)en, in denen sich Anknüpfungsmöglichkeiten und Schnittstellen zu Sulzer, seinen Ideen und seinem Wirken eröffnen, sind gleichfalls möglich.

Ziel ist es, über Sulzer ins Gespräch zu kommen und dabei sowohl sein Profil als auch das Profil seiner Epoche weiter zu schärfen, zu diskutieren und kritisch zu reflektieren.

Für die Beiträge sind jeweils 45 Minuten (30 Minuten Vortragszeit +15 Minuten Diskussion) vorgesehen. Reise- und Übernachtungskosten werden übernommen.

ausführliches Tagungsexposé (PDF)

01.06.2021

Call for Paper: Panel für Nachwuchwissenschaftler*innen im Rahmen der Tagung „Gelebte Aufklärung. Johann Georg Sulzer (1720–1779) im Kontext“, Halle an der Saale, 18.–20. Mai 2022

Für ein Panel im Rahmen der geplanten Tagung „Gelebte Aufklärung. Johann Georg Sulzer (1720–1779) im Kontext“ (Halle an der Saale, 18.–20. Mai 2022, organisiert von Elisabeth Décultot und Jana Kittelmann) sind vier Plätze vornehmlich an Nachwuchswissenschaftler*innen zu vergeben.

Die Tagung will Johann Georg Sulzers vielseitiges Werk im historischen Kontext und mit Blick auf aktuelle Fragestellungen der Aufklärungsforschung disziplinen-, medien- und gattungsübergreifend diskutieren. Fallstudien zu Quellenbeständen, Schriften und Werken sind dabei ebenso willkommen wie eine Verortung Sulzers in allgemeinen und übergreifenden Themenfeldern sowie in gelehrten, kulturellen und sozialen Praktiken seiner Zeit. Vorschläge für Beiträge, die eher Schnittstellen zu Sulzer, seinen Ideen und seinem Wirken eröffnen, können ebenfalls eingereicht werden. Über die Annahme der Beiträge entscheidet das Tagungskomitee. Reise- und Übernachtungskosten werden übernommen.

Interessierte werden gebeten, ihren Beitragsvorschlag mit einer kurzen Skizze bis zum 25. Juli 2021 einzusenden an: jana.kittelmann@izea.uni-halle.de

Bei Rückfragen und für nähere Informationen wenden Sie sich bitte ebenfalls an jana.kittelmann@izea.uni-halle.de

18.05.2021

Stellenausschreibung: Geschäftsführung der Lessing-Akademie

Die Lessing-Akademie e.V. Wolfenbüttel ist ein eingetragener Verein mit ca. 270 Mitgliedern. Ihr Aufgabengebiet umfasst Leben, Werk und Wirkung Lessings; dazu zählen Forschungsprojekte, Veröffentlichungen, wissenschaftliche und öffentliche Veranstaltungen sowie die Arbeit in schulischen Kontexten. Zu den Veranstaltungsformen gehören Tagungen, Vortrags- und Leseveranstaltungen, dazu kommen Dienstleistungen. Die Akademie arbeitet regional und international.

In der Lessing-Akademie ist zum 1. Okt. 2021 die Stelle der Geschäftsführung (M/W/D) zu besetzen. Die Arbeitszeit beträgt 20 Wochenstunden. Entgelt: E 13TV-L. Bitte scheuen Sie sich nicht, bei Fragen den Präsidenten der Lessingakademie zu kontaktieren (c.berghahn@tu-bs.de).

Ihre aussagefähige Bewerbung mit Lebenslauf, bisheriger beruflicher Laufbahn und Publikationen wird bis zum 8.6.2021 (bitte nur digital in einer einzigen PDF) erbeten an: Prof. Dr. Cord-Friedrich Berghahn. Email: c.berghahn@tu-bs.de

vollständige Ausschreibung (PDF)

18.05.2021

Call for Papers: „BadPyrmont – ein Ort ohne Grenzen?“ Interdisziplinäre Tagung vom 28.bis 30. September 2022 in Osnabrück

Kur-und Badeorte haben eine Bedeutung über die bloße Regeneration und physische Heilung hinaus. Die unterschiedlichen Funktionen eines Kurortesrücken diesen in das besondere Interesse der Aufklärungsforschung. Die bisherige Forschung konzentriert sich überwiegend auf einzelne berühmte Brunnengäste und analysiert die Badereisen des 18. Jahrhunderts vor allen Dingen aus sozialhistorischer Perspektive. Dabei wurde besonders das heterotopische Potenzial der Kur-und Badeorte vielfach betont.

An dieser Stelle möchte die vom Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit geplante sowievom Land Niedersachsen geförderte Tagung anknüpfen und speziell den Ort Bad Pyrmont als Zentrum des Austausches, der Geselligkeit und der Inspiration im Zeitalterder Aufklärung in den Blick nehmen. Hierbei soll der weiterführenden Frage nachgegangen werden, inwiefern das Bad Pyrmont des 18. Jahrhunderts als Möglichkeitsraum oder im Sinne Foucaults als Heterotopie betrachtet werden kann.

Um sich Bad Pyrmont als Möglichkeitsraum bzw. „Ort ohne Grenzen“zu nähern, sollen verschiedene Bereiche interdisziplinär erschlossen werden. Die Tagung versucht ,verschiedene kulturhistorische und -wissenschaftliche Konzepte zu bündeln und neu zu perspektivieren, um so ein Bild von Bad Pyrmont im 18. Jahrhundert als Möglichkeitsraum zu generieren bzw. vorhandene, utopisch aufgeladene Darstellungen zu revidieren. Es sollen verschiedene Blickwinkel aus sozialgeschichtlichen, literarischen, philosophisch-ästhetischen, geschlechtergeschichtlichen und kommunikationsgeschichtlichen Themenbereichen gegenübergestellt werden.

Interessierte werden gebeten, bis zum 15.Juli 2021 ihre Themenvorschläge für einen Vortrag (kurze Skizze von max. 3000 Zeichen) mit einem kurzen Anschreiben (akademischer Werdegang, Forschungs-schwerpunkte) an die untenstehende Adresse einzusenden. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Publikation der Tagungsbeiträge ist geplant. Je nach aktueller Corona-Situation wird die Tagung im hybriden Präsentationsmodell in Osnabrückstattfinden.

Kontakt: Interdisziplinäres Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit Kathleen Burrey und Karl Piosecka, E-Mail: badpyrmont22@uni-osnabrueck.de

vollständige Ausschreibung (PDF)

18.05.2021

Tagung « L’expérience sensorielle dans les expositions d’art au XVIIIe siècle / The Sensory Experience in 18th Century Art Exhibitions »

Am 10. und 11. Juni 2021 findendet die Tagung « L’expérience sensorielle dans les expositions d’art au XVIIIe siècle / The Sensory Experience in 18th Century Art Exhibitions » statt. Der im Juni virtuell stattfindende erste Teil der Tagung widmet sich der Thematik « L’expérience de l’oeuvre: des émotions aux sensations / The experience of the work of art: from emotion to sensation ». Der zweite Teil der Tagung findet aller Voraussicht nach in Präsenz am 18. und 19. November im Centre Vivant-Denon des Musée du Louvre in Paris statt. Dafür wird es noch eine gesonderte Ankündigung geben.

Die kostenfreie Registrierung für die Konferenz ist noch bis zum 4. Juni 2021 möglich (Link siehe Plakat)

Plakat und Programm mit näheren Informationen

18.05.2021

DAS ACHTZEHNTE JAHRHUNDERT

Mitte Mai erscheint Heft 1 des Jahrgangs 45 (2021) der Zeitschrift »Das achtzehnte Jahrhundert« der DGEJ mit folgenden Beiträgen zum Thema The Female ‚Wunderkind‘ in the 18th Century (Deutsch-amerikanisches Panel auf der 52. Tagung der ASECS, 7. bis 11. April 2021): Jürgen Overhoff: Ein menschengemachtes Wunderkind. Emilie Basedow und die Ambivalenzen der philanthropischen Aufklärung – Arne Klawitter: Vermächtnisse eines Zweiflers. Die religionsphilosophischen Bekenntnisse des Freigeistes Ludwig August Unzer – Frank Stückemann: Justus Möser (1720–1794) als spiritus rector einer überregionalen und überkonfessionellen Publizistik in Westfalen – Adrian Kuhl: Librettistische Kostümregie in Die Geisterinsel von F. W. Gotter und F. H. Freiherr von Einsiedel als Zeugnis auktorialen Inszenierens um 1800 – Johan van der Zande: What was Popular Philosophy?

11.05.2021

Soeben wurde der Rundbrief 50/2021 per Mail an alle Mitglieder der DGEJ versandt, die ihr Ja zur EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erklärt haben.

20.04.2021

Call for Papers: 14. Forum junger Bildungshistoriker*innenEmerging Researchers’ Conference for the History of Education 12.–13. September 2021, Universität Kassel

Nachdem das 13. Forum junger Bildungshistoriker*innen im vergangenen Jahr als digitale Veranstal-tung durchgeführt werden konnte, wird das nächste Forumbereits am 12./13. September 2021 im Vorfeld der Sektionstagung »Universitäten und Hochschulen zwischen Beharrung und Reform. Bildungs-historische Perspektive« (Kassel, 13.–15. September 2021) stattfinden. Damit wird der zweijährige Turnus durchbrochen und das Forum an die Haupttagung der Sektion angeschlossen. Dies soll auch zukünftig so beibehalten werden, wobei das Thema der Sektionstagung für das Forum der Emerging Researchers unmaßgeblich bleibt.

Das Forum richtet sich an alle Emerging Researchers, die zu Themen und Fragen der Historischen Bildungsforschung arbeiten. Wir möchten denjenigen, die eine wissenschaftliche Qualifikationsarbeit (vor allem eine Dissertation) anfertigen, im Rahmen des Forums die Möglichkeit geben, ihre Strategien oder vorläufigen Ergebnisse ihrer Forschungen vorzustellen und zu diskutieren. Grundsätzlich sind jegliche Forschungsarbeiten willkommen, ungeachtet des jeweiligen Arbeitsstandes.

Projektskizzen sind auf Deutsch oder Englisch mit einem Umfang von ca. einer Seite sowie mit einer kurzen biografischen Notiz bis zum 30. Juni 2021 an hbf.emerging-researchers@uni-muenster.dezu senden. Eine Teilnahme als Gast ohne eigenen Beitrag ist ebenfalls möglich und erwünscht. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter https://wwuindico.uni-muenster.de/e/hbfnachw. Nähere Informationen zur Organisation des Forums werden außerdem über die die Mailinglisten der Sektion und über unseren Twitter-Account @HistEdGER mitgeteilt.

Kontakt: Dr. Andreas Oberdorf (Münster), Agneta Floth (Bielefeld) Vertretung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Sektion Historische Bildungsforschung derDeutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), Kontakt: hbf.emerging-researchers@uni-muenster.de

20.04.2021

Call for Papers für die Sektionstagung der Sektion Historische Bildungsforschung der DGfE an der Universität Kassel, 13.–15. September 2021 Universitäten und Hochschulen zwischen Beharrung und Reform. Bildungshistorische Perspektiven

Universitäten gehören zu den ältesten Einrichtungen organisierter Wissensvermittlung auf der Welt. Seit ihrer Entstehung im Hochmittelalter waren sie nicht allein der Erzeugung wissenschaftlichen Wissens verpflichtet, sondern auch derWeitergabe des Wissens und seiner internen wie öffentlichenDiskussion. Auch wissenschaftlich Lehrende und Studierende gab es als Statusgruppen von Beginn an; sie konstituierten die Universität, unterschieden sie in allen Jahrhunderten von Schulen und Akademien. Nur wenige andere Themen eignen sich so sehr wie Universitäten und Hochschulen zu einer die Epochen bis zur Zeitgeschichte umgreifenden und zugleich globalgeschichtlich interessierten bildungshistorischen Forschung. Aus Sicht der Bildungsgeschichte stehen dabei Fragen im Mittelpunkt, welche Lehren und Lernen, Erziehung, BildungundSozialisation, Geschlechter-und Generationenverhältnisse, aber auch Fragen nach der Produktion pädagogischen bzw. erziehungswissenschaftlichen Wissens betreffen. Die bildungshistorische Erfor-schung des Hochschulbereichs eröffnet zudem sämtliche theoretischen Zugänge: Ideen-, Theorie-und Diskursgeschichteebenso wie Politik-, Sozial-und Kulturgeschichte.

Verantwortliche: Edith Glaser, Carola Groppe, Jürgen Overhoff

Konferenzsprachen sind deutsch und englisch. Es können Vorschläge für Beiträge (Abstracts mit bis zu 3.000 Zeichen) bis zum 30. April 2021 eingereicht werden per E-Mail bei Prof. Dr. Carola Groppe, Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, unter:groppe@hsu-hh.de

30.03.2021

Rudolph Zacharias Becker und das intellektuelle Gotha um 1800. Internationale Konferenz am Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt vom 28.-30. März 2022. Forschungszentrum Gotha

Das einzige weltliche Werk, das in der »Goethezeit« in einigen hunderttausend Exemplaren aufgelegt und von mehr als einer Million Menschen in Deutschland gelesen wurde, war ein in Gotha geschriebenes, gedrucktes und verlegtes Buch, nämlich das Noth- und Hülfs-Büchlein von Rudolph Zacharias Becker (1752-1822), der als Volksaufklärer, Publizist, Verleger und Geheimbündler nicht nur die bedeutendste Person im literarischen Gotha, sondern einer der reichsweit wirkungsmächtigsten Schriftsteller im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert gewesen ist.

30.03.2021

Förderpreis für junge Aufklärungsforschung 2022 | Early Career Grant for Enlightenment Research 2022

Das das IZEA und die Humboldt-Professur schreiben einen Förderpreis für junge Aufklärungsforschung für das Jahr 2022 aus. Mit diesem Format sollen gezielt jüngere Forscherinnen und Forscher angesprochen werden. Mit dem Preis wird ein Workshop-Konzept gefördert, das von den Gewinnern des Preises organisiert wird. Der prämierte Workshop soll im Sommersemester 2022 am IZEA stattfinden.

Die Bewerbungsfrist endet am 30.04.2021.

vollständige Ausschreibung (PDF)

30.03.2021

Call for Article: Climat et environnement (Revue Dix-huitième siècle 54(2022))

A l’heure où les questions du changement climatique et de l’empreinte carbone sont au premier plan de l’actualité, un volume sur les perceptions et interactions environnementales au XVIIIe siècle paraît bienvenu. Pour accueillir toutes les acceptions d’environnement, un dossier pluridisciplinaire, et si possible transdisciplinaire, est de mise afin de croiser les perspectives des historiens (historiens des sciences, du climat, de l’environnement, et de l’art), des philosophes, et des littéraires.

Responsables scientifiques du dossier : Laurent Brassart, Laurent Châtel, Emilie-Anne Pepy et Anouchka Vasak.

Envoi de propositions : Le volume 54, résolument interdisciplinaire, pourra accueillir des contributions sur la littérature, l’histoire, l’histoire de l’art, les sciences du climat, de l’environnement et de la nature dans l’Europe du long XVIIIe siècle. Les propositions feront l’objet d’une sélection par un comité scientifique ; un abstract circonstancié d’environ 700/800 mots avec une courte bibliographie est à envoyer avant le 1er novembre 2020 à l’adresse suivante : climatenvironnementrevue@gmail.com

Une fois les propositions acceptées, les articles seront à remettre avant le 30 avril 2021. Pour plus d’informations sur la Revue voir : https://www.sfeds.fr/publications-18eme-siecle/revue-dix-huitième-siècle.

Call for Article und Bibliografie als PDF

DAS ACHTZEHNTE JAHRHUNDERT

Im November erschien Heft 2 des Jahrgangs 44/2020 der Zeitschrift »Das achtzehnte Jahrhundert« der DGEJ als Themenheft Schnittstellen zwischen Alter und Gender in der Gesellschaft der Aufklärung mit einem umfangreichen Rezensionsteil und den folgenden Beiträgen: Cornelia Dahmer: »You are now in your fifteenth year, and must soon act for yourself«: Age and Gender in Eighteenth-Century Female Conduct Books. – Elena Deanda-Camacho: The Reproduction of Non-Productive Sex: The Brothel as a Site of Learning in English, French, and Spanish ›Pornologies‹. – Susanne Schmid: Mannstolle Hexen, weise Ratgeberinnen und Intrigantinnen: Frauen jenseits des marriage plot in Texten von Tobias Smollett, Frances Brooke und Jane Collier. – Ana Rueda: At the Crossroads of Age and Gender: Widowhood in the Spanish Long Eighteenth Century. Die Liste der für eine mögliche Rezension eingegangenen Bücher finden Sie auch hier.

LEKTÜRE UND GESCHLECHT IM 18. Jahrhundert. Zur Situativität des Lesens zwischen EInsamkeit und Geselligkeit

In der Reihe »Das achtzehnte Jahrhundert. Supplementa« erschien soeben im Wallstein Verlag Band 29, herausgegeben von Luisa Banki und Kathrin Wittler über die Geschlechtliche Codierung von Lesesituationen im 18. Jahrhundert.

Vorschlag für Themenheft Dix-Huitième Siècle 55 (2023)

*Dix-Huitième Siècle* est une revue pluridisciplinaire francophone qui a pour mission de publier toute étude portant sur le 18e siècle, sans limite
d’aire géographique, de discipline ou d’école. Elle est une référence
internationale https://www.cairn.info/revue-dix-huitieme-siecle.htm

*La revue Dix-Huitième Siècle lance un appel à propositions pour le Dossier
thématique de son n°55 / printemps 2023.*
Les Dossiers de la revue regroupent une vingtaine d’articles inédits, en
français, et sont précédés par un avant-propos des pilotes.

Les personnes intéressées sont invitées à nous envoyer :

– un argumentaire général qui justifie le choix et le problématise,
– une courte bibliographie,
– une première proposition de structure,
– des suggestions d’auteurs et d’autrices pressenti.e.s ou contacté.e.s.
Les pilotes du Dossier retenu publieront ensuite un appel à
contributions.

Les propositions doivent impérativement être pluridisciplinaires. On sera
attentif à l’équilibre entre les écoles, les nationalités, les âges, les
statuts, les sexes.

On demande que les propositions soient portées par 2 à 4 personnes.

Les propositions détaillées sont à envoyer pour le 31 mars 2021 à la
direction de la revue : dhs@sfeds.fr

Les derniers Dossiers ont été consacrés aux sujets suivants :
en préparation : Climat et environnement des Lumières (54, 2022)
sous presse : « Le peuple en colère » (53, 2021)
« Barbaries, sauvageries ? » (52, 2020)
« La couleur des Lumières » (51, 2019)
« Les lieux de l’art » (50, 2018)
« Société du spectacle » (49, 2017)

La revue *Dix-Huitième Siècle *assure la production matérielle du Dossier
et sa publication. Organe de la Société Française d’Étude du Dix-Huitième
Siècle, la revue est lue par des centaines d’abonnées (personnes et
institutions), et désormais diffusée par Vrin.

Avec le comité de rédaction, je reste à votre disposition pour répondre à
vos questions.

Dans l’espoir de recevoir vos propositions, je vous prie de recevoir, chers
et chères collègues, l’assurance de mon très cordial dévouement,

Sophie Audidière, directrice de la revue
Laurent Châtel, Sophie Marchand, Gilles Montègre, Élise Pavy-Guilbert,
Odile Richard-Pauchet, Alain Sandrier, Pierre Wachenheim, comité de
rédaction de la revue


Stipendien für Aufklärungsforschung des IZEA

Einmal pro Jahr schreibt das IZEA die „Stipendien für Aufklärungsforschung“ aus. Sie sollen es sowohl erfahrenen als auch Nachwuchs-WissenschaftlerInnen ermöglichen, während eines Zeitraums von zwei bis drei Monaten Themen aus der ganzen Breite der Aufklärungsforschung unter optimalen Bedingungen zu bearbeiten, z. B. durch die Nutzung der umfangreichen Quellen- und Literaturbestände der hauseigenen Bibliothek sowie im Kontakt und Austausch mit den forschenden Experten am IZEA. Der großzügige Stifter des Stipendienprogramms ist die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.

Folgende Stipendien werden vergeben:

2 Forschungsstipendien für WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland für Forschungsaufenthalte in Halle von zwei Monaten
Pauschalstipendium: 3.600,- €

1 DoktorandInnenstipendium für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem In- und Ausland für einen Forschungsaufenthalt in Halle von drei Monaten
Pauschalstipendium: 3.300,- €

Die Bewerbungsfrist für die laufende Stipendienausschreibung endet am 31. März 2021.

Ihren formlosen Antrag auf ein Stipendium richten Sie bitte auf elektronischem Weg (ein PDF-Dokument) an die Geschäftsführende Direktorin des IZEA:

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung
Prof. Dr. Elisabeth Décultot
Franckeplatz 1, Haus 54
D-06110 Halle/Saale

izea(at)izea.uni-halle.de

Weitere Informationen finden Sie hier


Rückblick auf die Tagung “Kampfbegriff ‘Aufklärung’. Intellektuelle Strategien und transkulturelle Kontroversen”, organisiert von Dr. Johannes Birgfeld; Prof. Dr. Stephanie Catani; apl. Prof. Dr. Anne Conrad, Universität des Saarlandes, Saarbrücken 30.9. bis 2.10.2020. PDF


CARSTEN ZELLE ZUM EHRENMITGLIED DER DGEJ ERNANNT

Auf der Mitgliederversammlung am 17. September 2020 erhielt Prof. Dr. Carsten Zelle, der langjährige Herausgeber der Zeitschrift Das achtzehnte Jahrhundert (DAJ), seine Ernennungsurkunde. Der Präsident der Gesellschaft, Prof. Dr. Jürgen Overhoff, würdigte in einer Laudatio Zelles große Verdienste. Unter seiner Herausgeberschaft entwickelte sich die DAJ vom Mitteilungsblatt zum weithin geachteten Journal der wissenschaftlichen Forschung.



NEUER VORSTAND GEWÄHLT

Auf der Mitgliederversammlung am 17. September 2020 in Halle (Saale) wurde der neue Vorstand mit großer Mehrheit von den anwesenden Mitgliedern der Gesellschaft gewählt. Im Amt des Präsidenten bestätigt wurde Prof. Dr. Jürgen Overhoff; Prof. Dr. Iwan-Michelangelo d’Aprile, zuvor Schriftführer, wurde zum Vizepräsidenten gewählt; neue Schatzmeisterin ist Dr. Sylke Kaufmann; Schriftführer wurde Prof. Dr. Markus Friedrich; Dr. Kristin Eichhorn und Dr. Frank Grunert unterstützen den Vorstand erneut als Beisitzer/in; PD Dr. Vanessa de Senarclens wurde erstmals als Beisitzerin gewählt.

Ausgeschieden sind Prof. Dr. Claus-Dieter Osthövener (Vizepräsident), Dr. Ute Pott (Schatzmeisterin), Prof. Dr. Rotraud von Kulessa (Beisitzerin). Der Vorstand und die Geschäftsstelle danken für die fruchtbare gemeinsame Arbeit.



SILVAN MOOSMÜLLER: Von der himmlischen Harmonie zum musicalischen Krieg. Semantik der Stimmung in Musik und Literatur 1680-1740

In der Reihe »Das achtzehnte Jahrhundert. Supplementa« erschien soeben im Wallstein Verlag Band 28 über die musikalischen Wurzeln von »Stimmung« zwischen Sphärenharmonie und physiologischer Ästhetik.

MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2020 DER DGEJ

Am 17. September 2020, 18.30 Uhr, findet im Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen (Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle/Saale) die jährliche Mitgliederversammlung der DGEJ im Rahmen der Jahrestagung »Die Bilder der Aufklärung« statt.

DAS ACHTZEHNTE JAHRHUNDERT

Im Mai erschien Heft 1 des Jahrgangs 44/2020 der Zeitschrift »Das achtzehnte Jahrhundert« der DGEJ mit einem umfangreichen Rezensionsteil und den folgenden Beiträgen: Alexander Bitzel: Gelehrtenfreundschaft und Netzwerkarbeit in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts am Beispiel der Briefe von Johann Lorenz von Mosheim und Gabriel Wilhelm Goetten an Johann Christoph Gottsched. – Heinrich Bosse: Zwei Hauslehrer und sechs Adelshaushalte. Johann Christian Müller (1720–1772) in Pommern und Johann Wilhelm (von) Krause in Livland (1757–1828). – Vanessa de Senarclens: Spinoza in Hinterpommern: Ein wiederaufgetauchter Bibliothekskatalog von 1756 in kulturwissenschaftlicher Perspektive. – Jeff Loveland: Copying into Zedler’s Universal Lexicon: The Lessons of 150 Articles from Walch’s Philosophisches Lexicon. – Jörn Steigerwald: Vergleichende Kulturanthropologie nach dem anthropologischen Schlaf: Charles-Victor de Bonstettens L’homme du Midi et l’homme du Nord.

WELTENSAMMELN. Johann Reinhold Forster und Georg Forster

In der Reihe »Das achtzehnte Jahrhundert. Supplementa« erschien im Wallstein Verlag Band 27, herausgegeben von Elisabeth Décultot, Jana Kittelmann, Andrea Thiele und Ingo Uhlig, zur Materialitätsgeschichte der Aufklärung anhand der Sammelpraxis von Vater und Sohn Forster.