Internationale Konferenz vom 5. bis 7. Juni 2019 am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) in Halle/Saale.
Unser Verständnis der europäischen und amerikanischen Aufklärung hängt wesent­lich von den buchstäblichen und meta­phorischen Orten ab, die wir der Religion zuschreiben. Entsprechend der nachlas­senden Dominanz der Säkularisierungs­these als Blaupause für den Aufstieg der Moderne analysieren die Referenten auf dieser internationalen und interdisziplinä­ren Konferenz, wo religiöse Orte/Räume, Praktiken, Rituale, Gefühle und Überzeu­gungen im 18. Jahrhundert verortet, wie nicht-europäische Kulturen und Religionen rezipiert wurden und welche Rolle die Religion in der heutigen interdisziplinären Aufklärungsforschung spielt.

Organisation: Prof. Dr. Daniel Fulda (MLU), Prof. Dr. Laura Stevens (University of Tulsa), Prof. Dr. Sabine Volk-Birke (MLU)