Tagung vom 28. bis 29. April 2017 in den Franckeschen Stiftungen zu Halle.

Im Herbst 2016 startete die Historische Kommission für Sachsen-Anhalt einen breiten Aufruf an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Geschichtsvereine, Archive und Museen Sachsen-Anhalts, aktuelle Forschungsprojekte zur Landes- und Regionalgeschichte aus allen Bereichen der Geschichtswissenschaft und verwandter Disziplinen im Rahmen einer Tagung öffentlich vorzustellen. Auf diesen Aufruf folgten mehr als 50 Rückmeldungen, die die vielfältige, fachübergreifende Beschäftigung auf dem Gebiet der Landesgeschichte widerspiegeln. Auf der Grundlage der eingegangenen Vorschläge veranstaltet die Historische Kommission nun eine Tagung, die diesem weiten Spektrum Rechnung trägt und die thematische Bandbreite im Programm abbildet. Das vorrangige Ziel dieser Veranstaltung ist es, zum einen die Grundlagen und die verschiedenen, derzeit laufenden Forschungsprojekte im Bereich der sachsen-anhaltischen Landes- und Regionalgeschichte möglichst umfassend zu ermitteln, zum anderen den fachlichen Austausch und die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure auf Landesebene und darüber hinaus zu befördern. In mehreren Sektionen sollen am 28. April unterschiedliche Zugänge und Perspektiven der Landesgeschichte in Sachsen-Anhalt ausgelotet, aktuelle Forschungsprojekte im Rahmen einzelner Poster-Präsentationen sowie des Treffens der Arbeitskreise diskutiert und schließlich neue Methoden für die Landesgeschichte vorgestellt werden. Am 29. April findet zudem ein Arbeitsgespräch mit Vertretern verschiedener Institutionen des Landes statt, die sich in vielfältiger Weise landes- und regionalgeschichtlichen Themen widmen.